Kommentare zu: Der Sicherheitstechnik droht der Ausverkauf

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13 Kommentare
  • 06.07.2010, 10:36 UhrAnonymer Benutzer: jws

    Das liest sich schon wieder so nach Russophobie. Gäbe es die gleichen bedenken, wenn eine US-Firma bei infinion einsteigen würde?

  • 06.07.2010, 11:45 UhrAnonymer Benutzer: Easterling

    Russische Regierung versucht die Technologien zu erwerben um das Land zu modernisieren (Geld dafür ist reichlich vorhanden). Dabei sind die Aussichten für die Deutsche Unternehmen gute Geschäfte zu machen sehr gut. Korruption ist zwar das größte Problem Russlands, denken Sie aber an die US-amerikanische Erpressungsbranche (wo das Ertrag/Risiko Verhältnis besser ist, ist m.E. eine offene Frage).
    Die Macht sowie "agressive Absichten" Russlands werden stark überschätzt. Technologien klauen und damit Wettbewerb machen passt eher zu China (Russland ist dazu nicht in der Lage).
    Wieviele Länder wurden vom bluthungrigen bären überfallen und wieviele zwangsdemokrqatisiert vorwiegend aus der Luft?

  • 06.07.2010, 14:10 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    "Die Macht sowie "agressive Absichten" Russlands werden stark überschätzt." Hmm. Überlegen wir uns folgendes:
    - die sowjetische Regierung hatte 'zig Millionen Menschen ermordet
    - Putin ist ein KGb-Agent
    - Sämtliche "Oligarchen" sind Putin's Freunde
    - Weder Putin, noch Medvedev, noch irgend ein russischer Politiker hat sich jemals von den sowjetischen Verbrechen distanziert.
    Wie verrückt muss man sein, diesen individuen böse Absichten zu unterstellen? Vermutlich muss man ziemlich wenig über Russland wissen, um es *nicht* zu tun.

  • 06.07.2010, 15:51 UhrAnonymer Benutzer: Easterling

    - die sowjetische Regierung hatte 'zig Millionen Menschen ermordet – leider ja, es waren die Folgen der Revolution (wissen Sie wer die organisiert/finanziert hat?) sowie des bürgerkrieges, anschließend Machtkampf der Eliten, nach französischer gab es ähnliche Tragödie (im kleinerer Maßstab allerdings, aber es war auch andere Jahrhundert), die Sowietische Regierung bestand aus den Vertretern aller Nationen (als besonders zuverlässige und erbarmungslose Truppe galten „Lituenische Schützen“, der TscheKa-NKWD-KGb Grunder war ein Pole Feliks Edmund Dzerschinskij), 2. Weltkrieg, wo die Sowietuntion mehr als 25 Millionen Menschen verloren, hat ist ein separates Thema, sage nur , dass aus der Kriegsdoktrin (Aufgabe) folgen auch die Waffen (Werkzeuge), d.h. wer schwere bomber baut, beabsichtigt industrie und Städte anzugreifen (gegen Truppen sind die nutzlos). Ju-88 war kein schwerer bomber, b-17 wohl.
    - Putin ist ein KGb-Agent hat bei Geheimdienst gearbeitet, wie viele amerikanischen Politiker bei der CiA, einige deutsche Politiker hatten bestimmt bei der bND gearbeitet. KGb war u.a. für politische Verfolgung zuständig, aber Putin war bei dem Nachrichtendienst.
    Amtes.

  • 06.07.2010, 15:58 UhrAnonymer Benutzer: EAsterling

    - Sämtliche "Oligarchen" sind Putin's Freunde - einige davon verbringen ihre Zeit in Gefängnis, einige verstecken sich in London, einige bereichern sich immer noch (was sagt der Wesen, falls man die Korruption nach von der VRChina praktizierten Methoden zu bekämpfen anfängt). Unter Jeltzin redete man von Mafia, die Geld wäscht und unter Putin sind die gleichen Leute zum politisch verfolgten Regimegegner geworden. Dass er seinen Freunden die Gelegenheiten gibt sich zu bereichern ist schlimm, die sind aber alle Menschen und andere bessere ehrliche Menschen, denen er vertrauen kann stehen nicht zur Verfügung. Vermute dass auch die Vorstände Deutscher Konzerne würden versuchen bei einem hochrangigen Politiker guten zwischenmenschlichen Kontakt aufzubauen (hoffe, dass die auch bei den beiden Herren Unterstützung finden).
    - Weder Putin, noch Medvedev, noch irgendein russischer Politiker hat sich jemals von den sowjetischen Verbrechen distanziert - Wie soll das aussehen? Russland hat jetzt ein kapitalistisches System (überzeugen durch Handeln). Gorbatschov und Schewarnadze haben alles gemacht, was die amerikaner von denen wollten (wäre eine solche Erklärung nötig, hätte sie beiden es verlautbart). Was Herren Putin und Medvedev angeht, die müssen auch innerpolitischen Folgen berücksichtigen und die rechtlichen Risiken (nach solchen Erklärungen folgen die Schadenersatzforderungen – Russland ist der Rechtnachfolger der Sowietunion – hat übrigens auch die Schulden übernommen und bezahlt – als die Sowietunion zerfallen ist, gab es die Riesenaufregung zu dem Thema alte Schulden).
    Wollen Sie noch über Tschtschenien (war de-facto unabhängig nach dem 1. Krieg, überfiel aber ständig Russische Gebiete), Osetien (de-facto unabhängig seit 1992) oder Gasleitungen, die Russland in keinem Fall um die Transitländer verlegen dürfte fragen?

  • 06.07.2010, 17:28 UhrAnonymer Benutzer: miu

    ich würde nicht so viel Angst haben! Denn die deutschen ingenieure sind sehr erfinderisch! Würde man unser Geld nicht an alle möglichen Hirten verteilen, sondern im Land lassen, dann gäbe es bessere Kreditmöglichkeiten für kleinere deutsche Firmen. Von da nämlich kommen die besten innovationen, denn alle großen Konzerne vertreilen die Aufträge an die kleineren Firmen. Nach dem zweiten Weltkrieg haben die Russen und die Amerikaner alles aus Deutschland rausgeschleppt! Und was haben die Russen daraus gemacht? Nichts! Nur Scheiße!

  • 06.07.2010, 20:33 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Man kann alles zerreden. Doch wer im Ostblock gelebt hat, der kennt die Russen von ihrer "besten Seite". Es hat sich seitdem nicht wirklich etwas geändert. Egal wie geschickt die Dialektik ist (ein Vergleich von Russland und den USA ist aus meiner Sicht einfach völlig daneben - Äpfel und birnen), die Menschen wissen in Wahrheit bescheid. Es reicht eine Umfrage zu machen, ob man lieber nach Russland oder in die USA auswandern möchte - damit ist die Wertung erledigt.
    Lange Rede kurzer Sinn: Russen sind keine aufgeklärte Nation (Aufklärung gab es in Russland überhaupt nicht), es hat sich mit Gewalt rationalisiert und ist so geblieben: blind rational. Wer erleben möchte, wie es ist, in einem völlig rationalen System zu leben, sollte mal nach Russland gehen.
    Mit Russen hat noch nie gut Freund machen können, sie sollen da bleiben wo sie sind.

  • 07.07.2010, 10:13 UhrAnonymer Benutzer: Aslan

    immer wieder ließt man Negatives, über die Länder, die östlich von Deutschland liegen. Auch wenn viele Argumentationen der Wahrheit ensprechen, möchte ich einwenden, dass vieles einfach nur klischeehaft ist und mit Vergangenheit in Verbindung gebracht wird. ich, persönlich, kooperiere mit russischen Firmen und möchte nur sagen, dass soziale Kompetenzen nicht minder gewahrt werden wie in Deutschland. Meine Frage wäre nun, wieso haben die Deutsche eine so überragende Affinität für Amerika??? War denn Opel Debatte kein gutes bespiel von dem Gegenteil???
    Noch mal auf die Frage zurück zu kommen: "Wo würde man lieber hin reisen? nach Amerika oder Russland - natürlich nach Amerika," möchte ich nur sagen: "Eine Frage der Zeit".

  • 07.07.2010, 10:51 UhrAnonymer Benutzer: Easterling

    Man kann alles rechtfertigen und begründen. Verstehe, dass es vielen passt, dass jemand Rohstoffe gegen fertige Produkte liefert. Es wird trotz Fernesehen einige adequate Unternehmer geben, die ihre Chancen in Russland sehen und auch nutzen werden.

  • 07.07.2010, 11:04 UhrAnonymer Benutzer: Easterling

    Manche Leute haben unter Stalin stark gelitten, hatten viel Angst aber vergöttlichten Stalin trotzdem. Die haben ihre Angst und Wut mit der Affinität ersetzt.

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