Russischer Atomkonzern: Siemens erwägt Ausstieg aus Atom-Joint-Venture

Russischer Atomkonzern: Siemens erwägt Ausstieg aus Atom-Joint-Venture

von Michael Kroker

Nach der Atomkatastrophe in Japan zieht Siemens einen Ausstieg aus dem geplanten Joint-Venture mit dem russischen Atomkonzern Rosatom in Betracht.

„Wir diskutieren derzeit alle Optionen“, sagte ein ranghoher Siemens-Manager gegenüber der WirtschaftsWoche. Siemens-Chef Peter Löscher hatte vor einem Jahr eine Absichtserklärung zur Gründung eines gemeinsamen Unternehmens mit dem russischen Staatskonzern unterschrieben, die auf den gemeinsamen Bau schlüsselfertiger Atomkraftwerke zielte.

Noch sei aber nicht entschieden, ob Siemens die Pläne mit den Russen völlig aufgeben oder die Rolle eines bevorzugten technischen Partners übernehme, so der Siemens-Manager. Fällt die Zusammenarbeit mit Rosatom ganz aus, würde dies Siemens erheblich Umsatz kosten. Nach Informationen der WirtschaftsWoche zählten zu dem geplanten Joint-Venture mit Rosatom Verträge für 33 Kernreaktoren, weitere 16 Anlagen sind bis 2030 in Indien geplant.

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