Schienenverkehr: Russische Bahn hält an Einstieg bei Deutscher Bahn fest

Schienenverkehr: Russische Bahn hält an Einstieg bei Deutscher Bahn fest

von Reinhold Böhmer

Der russische Bahn-Chef Wladimir Jakunin hat sein Interesse an einer Beteiligung seines Unternehmens an der Deutschen Bahn bekräftigt. Bis 2015 will er die Fahrzeit von Güterzügen von Ostasien nach Europa auf sieben Tage verkürzen.

Der russische Bahn-Chef Wladimir Jakunin hat sein Interesse an einer Beteiligung seines Unternehmens an der Deutschen Bahn bekräftigt. "Sollte die deutsche Bundesregierung die Privatisierung der Deutschen Bahn wieder auf die Tagesordnung setzen, werden wir wieder unser Interesse bekunden," sagte er im Interview mit der WirtschaftsWoche. Zugleich verteidigte Jakunin die geplante Verlängerung des russischen Breitspurnetzes über die Ukraine bis ins slowakische Bratislawa anstelle einer direkten Anbindung Deutschlands über Polen. Die russische Bahn verfolge die Anbindung Zentraleuropas an das russische Breitspurnetz "lieber dort, wo man dies ausdrücklich begrüßt", sagte er unter Anspielung auf politische Vorbehalte in Polen.

Mit Blick auf die Modernisierung der Transibirischen Eisenbahn als Alternative zu Schiffstransporten von und nach Ostasien kündigte Jakunin eine drastische Verkürzung der Fahrzeit an. "Bereits im Jahr 2012 werden wir es in sieben Tagen vom äußersten Osten bis an die Westgrenze Russlands schaffen und 2015 in der gleichen Zeit sogar bis ins weißrussische Brest an der polnischen Grenze", sagte er gegenüber der WirtschaftsWoche. Containerschiffe benötigen etwa von Shanghai bis nach Westeuropa in der Regel mindestens vier Wochen.

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