Kommentare zu: Heikler Deal mit Abu Dhabi

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7 Kommentare
  • 16.12.2009, 10:12 UhrAnonymer Benutzer: Peter Homrich

    Der Autor dieses Artikels hat anscheinend noch nicht verstanden, dass DCNS nur an dem brennstoffzellenantrieb interessiert ist, jedoch nicht plant Fertigungsstätten in Deutschland langfristig aufrecht zu erhalten !
    Ein investment über 24,9 % seitens Abu Dhabi ist interessant für beide Seiten und bietet Chancen für neue Aufträge.

  • 16.12.2009, 12:12 UhrAnonymer Benutzer: Thomas Wachtel

    ich muss Herrn Homrich zustimmen, seit Jahren kann man z.b. bei EADS sehen wie verzweifelt versucht wird ein Gleichgewicht aufrecht zu halten. Die Staatswerft DCNS hat nur ein intresse, und das ist das Know How von HDW und zugleich einen Konkurenten weniger zu haben. Das letzte was sie wollen ist eine Werft zusätzlich. Deswegen kann man unsere Regierung nur loben das sie in diesem Punkt weitsicht beweist und es nicht versucht zu blockieren.

  • 16.12.2009, 13:40 UhrAnonymer Benutzer: Prof. Dr. Medenbach

    Die Franzosen verfolgen in der Poltik und in der Wirtschaft ihre eigenen interessen - knallhart. Die Deutschen haben das Nachsehen. Selbst schuld!

  • 16.12.2009, 14:25 UhrAnonymer Benutzer: StierNRW

    ist es eigentlich in unserem interesse, daß das Know-how deutscher Militärtechnologie stückweise in den Nahen Osten abwandert ? Wohl gemerkt: Es handelt sich ja nicht um den Erwerb einiger Marineschiffe oder von U-booten, nein, hier geht es um das Wissen um das "innenleben" dieser Militärtechnologie.

    ist das langfristig wirklich in unserem interesse als Deutsche und Europäer ?

  • 17.12.2009, 05:49 UhrAnonymer Benutzer: Deutscher

    Hallo Liebe Herren, Wirtschaft hin , Auftrag her es handelt sich hier um Wehrtechnologie zur Landesverteidigung, nicht um Autos, Kühlschränke oder ähnlichen Gütern.
    Die bundesregierung muss hier Strategisch und klug agieren. bei Wehrtechnologie sollte nicht dem schnellen Dollar nachgejagt werden sondern Verteidigungspolitische Fragen entscheiden: Wer kauft die Uboot? Koennen die Uboote gegen die Nato eingesetzt werden? bringt ein Verkauft von Ubooten das strategische Gleichgewicht in einer Weltregion durcheinandner? Man kann nicht alles nur wirtschaftlich laufen lasse. Die Wirtschaft ist dort gefragt wo sie ist. Klar muss auch Thyssenkrupp genug Geld bekommen, wenn keiner Uboote kauft, baut man sie auch nicht, aber bitte ein wenig mehr weitsicht in solchen Dingen. Der Einstieg von Abu Dahbi bringt sicher mehr AUftraege im Nahost, Gefahr ist aber Technologietransfer und Verkäufe an Staaten wie iran oder Syrien.

  • 17.12.2009, 10:30 UhrAnonymer Benutzer: Ralf

    Na immerhin investiert hier ein Staatsfond ordentlich Geld in eine Sparte, die über kurz oder lang in Deutschland eh nicht mehr wettbewerbsfähig sein kann. Hochsubventioniert vielleicht.. bravo.. Zu den U-booten. Mir ist es allemal lieber ein Staatsfonds aus Abu Dhabi erwirbt absolut legal 24.9 Prozent seines Kapitals in die Zukunft einer deutschen industriesparte, als das wieder Steuermillilarden hierbei draufgingen. Die, die das so gerne wollen, können ja gerne aus ihrem eigenen Poremonaie diese Zahlungen leisten. ich bin bereit dazu. Und bezüglich Schreckgespenst Nahost: ein User hat hier gerne mal iran, Syrien und den Abu Dhabi Deal in einen Topf geworfen. Dabei sollte man wissen, dass Abu Dhabi ideologisch eher in Konfrontation mit den erwähnten Ländern steht. Es ist also wahrscheinlich dass Deutschland israel hin und wieder U-boote und Fregatten in Millionenhöhe schenkt, als das Abu Dhabi dies mit dem iran tun würde. ;)

  • 17.12.2009, 14:28 UhrAnonymer Benutzer: Torsten Müller

    Mann muss nicht alles verkaufen was wertvoll ist, weder nach Frankreich, noch nach sonstwo.

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