Kommentare zu: Solarbranche mit dem Mut der Verweiflung

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27 Kommentare
  • 21.08.2009, 20:21 UhrAnonymer Benutzer: Solarwachstum

    Was will die deutsche Solarbranche eigentlich? Sie hat das deutsche EEG, was jährlich zweistellige Milliardensubventionen kostet (siehe kürzlichen Artikel in Die Zeit www.zeit.de/2009/34/Foerderung-Solarbranche Die Solarunternehmen haben beim bau ihrer Fabriken sehr hohe EU-beihilfen und Staatsbürgschaften für ihre Kredite erhalten. Trotzdem produzieren die Chinesen Qualitätsmodule günstiger. Genauso wie bei Handys oder LCD-bildschirmen. Wollen wir da auch Schutzzölle und die Verbraucher vor preiswerter Technik zu "schützen". Wollen wir Klimaschutz unnötig teuer machen, indem wir nur noch überteuerte deutsche Module kaufen, weil die deutschen Firmen sich nicht mehr der Konkurrenz aus Asien stellen müssen? Wollten die deutschen Solarhersteller nicht selbst mal zur Exportnation werden - nach Amerika, Asien und Afrika? Jetzt wollen sie nur noch im heimischen Ort verkaufen. Lieber wenig Solarstrom zum teuren Preis. Klimaschutz durch eine solare Energiewende - der Gedanke ist weit weg.

  • 21.08.2009, 20:58 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Richtig, stimmte dem Vorredner zu. So viel zum Thema Sinnhaftigkeit von Subventionen. Ein paar Politiker haben sich daran schön bereichert, wir haben Milliarden gezahlt. Und dann heißt es immer, es sei kein Geld da für Steuersenkungen. in was für einer Welt leben wir eigentlich.

  • 21.08.2009, 22:02 UhrAnonymer Benutzer: RRR

    Warum Schutzzölle?

    Warum gab es die nicht als immer mehr deutsche Firmen ihre Produktion nach China ausgelagert haben? Und vorher noch die Förderung in D abgefaßt hat. Von Preissenkungen hat damals kein Kunde etwas gemerkt. Das Oligopol wurde schamlos ausgenutzt.
    Und jetzt kommt das Pendel zurück.

    Und die Herrn Chefs brauchen keine Angst haben, sie werden auch in Zukunft Maserati fahren können. Paßt ja auch zum grünen image.

  • 21.08.2009, 22:13 UhrAnonymer Benutzer: Gutmensch13

    Kann man den aus China Gewinne in Renminbi Yuan so einfach in Euros transferieren?
    ich habe davon noch nie etwas Gutes gelesen

    Diejenigen, die dass Wissen ihrer Mitarbeiter nach China transferiert haben sind hier nun hinterfragt. Und die Verwaltungsbande die es ermöglicht hat!

    bei der ganzen Tragödie, die hier anscheinend immer noch läuft, haben sich doch nur die 4 Jahreszeiten-Manager ihre Tantiemen hochgerechnet.
    Aus China ist da im Gegenzug nichts zu erwarten.

    Technologietransfer!

    Der Steuerzahler, der Staat hat davon nichts gehabt!

    Dem bundesbeamten ist es egal!

    Der Politik anscheinend auch.

  • 22.08.2009, 00:18 UhrAnonymer Benutzer: beobachter

    Technologietransfer ist nur Unsinn in dem Fall.

    Sie können online recherchieren, wie viele Deutsche Solarfirmen in China in der letzten Zeit investiert hat?

    Deutschland ist nicht das einzige Land, wo man Adavanced-Solartechnik kaufen kann, auch in der Auto-branche.

  • 22.08.2009, 00:25 UhrAnonymer Benutzer: Uwe

    Rechtschreibfehler können passieren, aber bitte nicht bei der Überschrift!

  • 22.08.2009, 00:40 UhrAnonymer Benutzer: Chineische Solartechnik weltführend

    Was heißt hier "Technologietransfer"? Chinas Solarhersteller haben die deutschen technologisch offensichtlich doch schon überholt, siehe:
    "Suntech meldet neuen Wirkungsgrad-Weltrekord für multikristalline Photovoltaik-Module" (www.solarserver.de/news/news-11205.html). Und da steht nichts von "kopiert aus Deutschland". Erfunden zusammen mit Wissenschaftlern aus Australien.

  • 22.08.2009, 12:59 UhrAnonymer Benutzer: Franz

    Entweder man möchte die Globalisierung, oder man möchte sie nicht.
    Welcher Massenartikel wird heutzutage noch in Deutschland produziert?
    Jetzt ist es China und in ein paar Jahren wahrscheinlich indien, da selbst China dann zu teuer ist.

  • 22.08.2009, 13:36 UhrAnonymer Benutzer: schneewolf

    Es besteht ja schon Protektionismus in der Solarbranche, Jahrelang hat man Solarpanele und Solarthermieanlagen in Europa zum 2 bis 3 fachen Weltmarktpreis verkauft und auch noch satte Subventionen eingestrichen. Damit ist es jetzt vorbei. ich war schon vor Jahren gezwungen die Module meiner Solaranlage über graue Reimporte aus dem Ausland zu beziehen da ich die trotz Subvention immer noch irrationalen preise nicht bezahlen wollte.
    Jetzt ist alles noch einfacher,ich habe schon mit chinesischen Modulen ausgebaut. Qualität gleichwertig oder besser,ist auch klar,wesentliche Komponenten werden eh schon seit vielen Jahren in China gefertigt, da wurde dann einfach der "CE" Aufkleber mit einer lässigen Daumengeste eines "Fachmanns" angebracht und der Preis vervielfacht. So wurde nicht nur das Know-how verschachert sondern auch die Entstehung eines Massenmarkts(wegen überhöhter Preise)verhindert und die Verbreitung dieser Zukunftstechnik unnötig verzögert. Tja,die wollten uns mal wieder eine Grube graben und sind wie üblich selbst reingerutscht.ist auch nicht Schade drum.

  • 22.08.2009, 15:40 UhrAnonymer Benutzer: H.S.

    Die Solarlobby hat bis heute die Preise für Solarstrom künstlich hoch gehalten, indem sie immer irrational hohe Vergütungssätze gefordert hat. Damit konnte auch der schlechteste deutsche Solarhersteller weiter existieren - obwohl er längst nicht mehr international konkurrenzfähig war. Das Ganze ging so lange gut, wie die Nachfrage größer war als das Angebot. Doch jetzt haben wir einfach Marktwirtschaft: es gibt mehr Anbieter als Nachfrager und daher fällt der Preis der Module (auch wenn Solarstrom selbst durch die hohen Vergütungen weiter künstlich teuer bleibt). Die Zeitung Die Zeit hat kürzlich richtig geschrieben: es ist die Solarbranche selbst, die das Märchen des Solarstroms der unbedingt teuer sein muss, künstlich geschaffen hat. Dies behindert den Klimaschutz. Denn es ginge viel preiswerter: mehr Solarstrom für das selbe Geld wäre leicht möglich.

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