Kommentare zu: Pierer droht Bußgeld bis zu einer Million Euro

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6 Kommentare
  • 23.10.2009, 13:56 UhrAnonymer Benutzer: Mark

    Wie schön für Kleinfeld. Jetzt ist er doch wieder nur ein Mensch. Wenn jemand das 100fache verdient, erwarte ich auch die 100-fachen Fähigkeiten. Aber um irgendwas zu erkennen und aufzudecken, dazu langts dann doch nicht.

  • 23.10.2009, 14:14 UhrAnonymer Benutzer: Kurt

    Eine Million ist doch Peanuts bei deren Gehältern. Dass die Leute in den entsprechenden Positionen betrügen, schmieren, sich selbst die Taschen voll machen usw. finde ich zwar traurig aber normal. ich verstehe nur trotzdem überhaupt nicht, warum man nicht wenigstens die, die dabei erwischt werden ordentlich bestraft. Soll heißen so, dass sie auch was davon merken. bei den Kleinen geht´s doch auch.

  • 23.10.2009, 14:25 UhrAnonymer Benutzer: wz

    Hab ich´s mir doch schon immer gedacht. Herr Kleinfeld ist wegen seinen schönen blauen Augen Vorstandchef geworden. Ansonsten wie immer: Die bestehenden Seilschaften halten. Forderungen wurden ja nur deshalb erhoben, weil sich die heutige Vorstandschaft sonst selbst einer möglichen Strafverfolgung aussetzt.

  • 23.10.2009, 19:11 UhrAnonymer Benutzer: Mariposa

    Da fällt einem doch gleich wieder der Fall mit den Maultaschen und der Kündigung ein. Sicherlich sind beide Fälle nicht vergleichbar, aber man sieht doch, dass weiter unten rigoros durchgegriffen wird. Herr von Pierer hat sich sicherlich nicht persönlich bereichert. Aber er hat Geschäftspraktiken zugelassen, die man gemeinhin als bestechung bezeichnet. So lange die bereichsvorstände und Regionalleiter ihre Ziele erfüllt haben, hat keiner davon etwas wissen wollen. Jeder wußte was ablief, keiner sprach aber darüber. ich bin sicher, dass die Vertriebsleute und Verantwortlichen vor Ort schon längst den Konzern verlassen mussten, mit dem Makel der bestechung. Dies alles hinterläßt doch einen bitteren Nachgeschmack. Die Ausführenden sind in jedem Fall die Dummen. Dort wo "nur" entschieden und die Vorgaben gesetzt wurden ist man fein raus. Kleinfeld kann man da nur beglückwünschen, er hat sich sauber aus der Affaire gezogen

  • 24.10.2009, 00:11 UhrAnonymer Benutzer: Adolfo

    Siemens machte und macht ca. 2/3 vom Umsatz nicht in Deutschland. Und wenn sie z.b. Aufträge in Asien, Afrika oder Südamerika an "Land" ziehen wollen, dann muß eine kleine Morgengabe bereitgehalten werden, sonst gibt es auch für die deutschen beschäftigten nichts mehr zu beißen. so einfach ist das. Als langjähriger Vertreter der Arbeitnehmer (auch Mitglied im Gesamtbetriebsrat) kenne ich auch H.v. Pierer. Glaubt ihr, der kann 450000 Mitarbeiter täglich vorschreiben was sie zu tun und zu lassen haben. Nur der werfe den ersten Stein, der nich im Glashaus sitzt. H.von P.hat sehr viel für die Menschen im SiEMENS - Unternehmen geleist. Für mich und viele Kolleginnen und Kollegen ist er nach wie vor ein geachteter Vorstandsvorsitzener eines Weltunternehmens geblieben.

  • 24.10.2009, 01:04 UhrAnonymer Benutzer: Mariposa

    Genau die "kleinen Morgengaben" sind ja das Problem. internationale Konzerne schaukeln sich gegenseitig in den betreffenden Ländern hoch. bei Geschäften mit Regierungen oder regierungsnahen Unternehmen sind solche beigaben nunmal nicht zulässig und werden nicht nur durch die New Yorker SEC verfolgt mit zivil- und strafrechtlichen Folgen. Hier hat die Unternehmensführung eine besondere Verantwortung und auf die Folgen derartigen Handelns seiner Mitarbeiter hinzuweisen. Tut sie das nicht, macht sie sich mitschuldig. Geschäftserfolge in den betreffenden Ländern werden ja auch gerne als eigene Erfolge wie eine Monstranz vor sich hergetragen. Herr von Pierer hat in der Öffentlichkeit immer das bild des ethischen, weiterdenkenden Managers (er war ja sogar als bundespräsidenten-Kandidat mal im Gespräch) gepflegt. Daran muss er sich jetzt auch messen lassen.

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