Software-Konzern: Wie Microsoft der Krise trotzen will

Software-Konzern: Wie Microsoft der Krise trotzen will

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Microsoft legt heute die Zahlen fürs zweite Quartal vor

Der weltweite Konjunkturabschwung dürfte sich Microsofts Quartalszahlen noch nicht so stark widerspiegeln. Analysten rechnen für das zweite Quartal mit nur einem geringen Gewinnrückgang. Der Umsatz dürfte demnach von 16,37 auf 17,12 Milliarden Dollar steigen.

Beim Gewinn liegen die Erwartungen bei 50 Cent je Aktie nach 53 Cent vor einem Jahr. Heute legt der weltgrößte Softwarehersteller in Redmond die Geschäftszahlen für das zweite Quartal vor. Die wichtigste Frage, die Microsoft-Chef Steve Ballmer Anleger beantworten muss, ist, wie der Softwarekonzern der Flaute im IT-Markt trotzen will. Anleger werden auf Kommentare achten, wie Microsoft auf den neuesten Streit mit der Europäischen Union reagieren will. Brüssel droht den Amerikanern mit einem weiteren saftigen Bußgeld. Hintergrund ist ein neues Missbrauchsverfahren gegen das Unternehmen wegen der Bündelung des Webbrowsers Internet Explorer mit dem PC-Betriebssystem Windows. Die Kommission vermutet, dass Microsoft mit dieser Geschäftspraktik seine marktbeherrschende Stellung zum Schaden von Verbrauchern und Konkurrenten ausnutzt. Die Kommission hatte Microsoft in anderen Fällen bereits mit hohen Strafen belegt, die sich bisher auf knapp 1,7 Milliarden Euro summieren.

Wird Microsoft erneut versuchen, Yahoo! zu übernehmen?

Ob der Software-Riese in diesem Jahr ein weiteres Mal versucht, den Internet-Konzern Yahoo! zu übernehmen, dürfte ebenfalls auf der Tagesordnung stehen. Ein Jahr nach dem ersten Übernahmeversuch gibt es einem Pressebericht zufolge neue Kontakte. Steve Ballmer habe sich mit dem Vorsitzenden des Yahoo!-Verwaltungsrates, Roy Bostock, getroffen, berichtete die „New York Times“. Auch die gerade erst ernannte neue Yahoo!-Chefin Carol Bartz mit Ballmer gesprochen. Konkrete Bewegung in Richtung eines möglichen Deals kündige sich jedoch nicht an: An den Gesprächen seien keine Investmentbanker beteiligt gewesen, hieß es unter Berufung auf Insider.

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Vor einem Jahr hatte Microsoft Yahoo! mehr als 40 Milliarden Dollar angeboten. Der damals von Mitbegründer Jerry Yang geführte Internet-Konzern lehnte den Preis jedoch als zu niedrig ab. Nach dem Chefwechsel bei Yahoo! dürften die Karten neu gemischt werden.

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