Kommentare zu: Siemens hat Wartungsvertrag mit SAP zum Jahresende gekündigt

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24 Kommentare
  • 12.09.2009, 15:02 UhrAnonymer Benutzer: Gast

    Schon das ManagerMagazin hat auf die verzwickte Lage der SAP hingewiesen und schon damals als der Topp-Mann Shai Agasi SAP verlassen musste wurde in der Fachwelt debattiert, dass dem Unternehmen damit erhebliches Fachwissen und allgemeine Kompetenz verloren ginge. Aber so sei es, der schwerfällige Kahn SAP will sich halt nicht so recht bewegen und viele die mit der Software arbeiten, damit meine ich nicht anwenden, haben eine sehr zwiespältige Meinung. Love it or Hate it, die Tendenz wird immer eindeutiger. Und wenn jetzt Siemens als Aushängeschild wegfällt, sehe ich SAP sehr bald als Übernahmekandidaten für Oracle, HewlettPackard oder vielleicht sogar Microsoft.

  • 12.09.2009, 17:21 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Wartung von Fremdanbietern ist die neue Welle überhaupt. SAP hat ein doppeltes Kostenproblem: 1. teure Lizenzen, 2. teure Wartung. Nun werden die Kunden wenigstens den 2. Punkt in Angriff nehmen können.

    Noch besser sieht es auch bei Open Source - Anbietern. Denn der Punkt 1 entfällt, Punkt 2. wird man zunehmend ähnlich wie siehe oben handhaben. So bekommt man die Software umsonst, und billigen Support noch dazu. Es gibt keinen Grund, für den teuren Support von Open Source herstellern zu blechen. Das ist der Tipp des Jahrhunderts.

  • 12.09.2009, 17:53 UhrAnonymer Benutzer: Optimist

    SAP hat Probleme mit Kunden in der Vergangenheit geräuschlos gelöst. Höhere Rabatte gehörten zum Standardrepertoire. Dass eine solche Meldung an die Öffentlichkeit kommt (guter Artikel übrigens), zeigt, das in Walldorf nicht nur die zukunftsträchtigen Produkte fehlen, sondern inzwischen auch das 'Händchen' für den Markt. Wer den Geschäftsbericht der SAP auch nur oberflächlich liest, merkt, wie hoch die Umsätze und vor allem die Erlöse aus dem Support sind. Was SAP mit dem ungünstig lanciertern Enterprise Support begonnen hat, nehmen jetzt Marktbegleiter der SAP freudig auf.
    Der Kunden wird diesmal wirklich der lachende Dritte sein.
    Dass dieser mögliche Dammbruch ausgerechnet von Siemens begonnen wird, die SAP vor vielen Jahren in schwierigen Zeiten das Überleben sicherten, ist ein weiteres Signal. Ob es in Paris, äh Walldorf gehört wird, bleibt zu hoffen.

  • 12.09.2009, 23:15 UhrAnonymer Benutzer: Berater

    Manche Firmen gehen berechtigterweise sogar noch weiter: Sie stellen junge informatiker oder SAP-Praktiker ein, was auf jeden Fall viel kostengünstiger ist, als Kunde von SAP zu sein. Die bilden sich ein, ein Monopol zu besitzen und daher beim benutzer absahnen zu können.

  • 13.09.2009, 10:58 UhrAnonymer Benutzer: Gast2

    Da hat Siemens vermutlich kurzfristig gespart, aber langfristig werden sie draufzahlen - Softwarewartung ist ein sensibler bereich. Diese Erfahrung muss Siemens aber wohl auch erst noch machen.

  • 13.09.2009, 11:41 UhrAnonymer Benutzer: Orion

    Es ist immer wieder dasselbe, kundenorientierte Manager und Vertriebler scheiden aus und Excelgläubige Manager übernehmen die Führung. Dabei könnte jeder Pförtner, mit Verlaub, in Excel schwarze Zahlen von roten unterscheiden. Es kommt aber darauf an, die Hintergründe und die Anforderungen des Kunden zu verstehen.

  • 13.09.2009, 13:37 UhrAnonymer Benutzer: Insider

    Na dann viel Spass mit dem Support in indien. Die machen das natürlich alles viel billiger und bestimmt auch viel besser. Das sind wieder solche Entscheidungen die vordergründig und in der bilanz natürlich gut aussehen, weil ein paar Millionen eingespart werden können. Leider erkennt niemand die schleichende Gefahr das unproduktivere Mitarbeiter, wie z.b. Probleme werden halt anstatt in 3 Tagen in 3 Wochen gelöst oder allein die kommunikationsbarrieren, viel, viel mehr Kosten, als je eingespart werden kann.

  • 13.09.2009, 14:46 UhrAnonymer Benutzer: Yamato

    einmal SAP kommt man nicht mehr raus.
    Da hilf nur einen kompetenten Dritt Dienstleister.
    Mit indien kann man immer streiten, eines ist aber sicher, ohne geht nicht mehr.

  • 13.09.2009, 15:34 UhrAnonymer Benutzer: EMRDT

    ich denke, dass die Transaktion in der Größenordnung sehr riskant ist. Siemens hat in der Vergangenheit schon Erfahrungen mit den indern gemacht, so dass Sie wohl Wissen was Sie tun. SAP muss sich den Märkten öffnen, die Partner fördern, die SAP mal groß gemacht haben.

  • 13.09.2009, 22:26 UhrAnonymer Benutzer: Softwareentwickler

    Wer schon mal auf SAP Software angewiesen war, weiss, dass SAP weder schnell noch zuverlässig noch günstig unterstützt. Das SAP die Anforderungen der Kunden wirklich versteht, kann ich auch nicht bestätigen. Das inder das besser können ? Keine Ahnung. Hängt von der Firma ab, wobei der Firmensitz recht egal ist, oder? im Artikel wird nicht geschrieben "Siemens geht zu irgendeiner Garagenbutze aus indien". HCL hat immerhin einen Umsatz von 5 Milliarden Dollar. Also bitte mehr Sachlichkeit und weniger Rassismus. Danke.

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