In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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10 Kommentareich kann nur hoffen, dass mit diesem Artikel auch die letzten SAPler (insb. SAP-Manager und solche, die es mit allen Mitteln werden wollen), verstehen:
Erst wenn das letzte Excel ausgefüllt,
das letzte Qualitätsmanager ernannt und
der letzte innovationsgeist erstickt ist,
wird man erkennen, dass man Powerpoints nicht verkaufen kann.
Daher mein Tipp:
Code stinkt nicht, auch wenn der moderne SAPler hier manchmal zu Verwechslungen neigt und den Umgang mit soetwas ekeligem in die Dritte Welt entsorgen möchte. Skillprofile, Karriereplanungen und Vorstandsnewsletters einfach mal zur Seite legen, Gehirn auf Kreativmodus umschalten, Manager ignorieren (leider zwingend!) und die Ärmel hochkrempeln. Dann klappts auch wieder mit innovationen und neuen Produkten.
Auf gehts!
Habe schon vor wochen in meinem bekanntenkreis klargemacht, dass der iT-Arbeitsmarkt alles andere als wegbricht, nur weil SAP einen Einstellungsstopp verkündet und von den Auswirkungen der Finanzkrise blubbert.
Wie sagte ein mir bekannte Unternehmensberater:
SAP ist wie ein überteuerter Werkzeugkasten, wenn du nur nen Schraubenzieher brauchst, aber trotzdem brauchst Du 3 Leute, die dir erklären, wie der Schraubenzieher benutzt wird...
Guter bericht und tw. sehr nahe an der Realität - ergänzend hierzu:
business Objects Übernahme führt zu Verwirrung von Kunden, die nun zwischen bO und dem "alten" business intelligence Produkten wählen müssen
Das Unternehmen beschäftigt sich vorwiegend mit sich selbst - der Kunde ist aus dem Fokus gerückt.
Zuviele rein intern wirkende Leute im Vergleich zu Aussendienst-Mitarbeitern.
SAPler - bitte schlagt doch einmal in der Klassikern der Managment-Literatur nach!
Mmmm, hört sich logisch an, scheint mir aber ein bisschen zu negativ zu sein.
Wartungsverträge gibt es auch bei anderen SW Herstellern und die Preise sind auch nicht gerade günstig. Sicher aber hat SAP die Preisschraube im ungünstigsten Moment angedreht.
business-by-Design läuft sicherlich nicht gut, aber wo ist die Alternative? Oracle?
Würde SAP nicht daran arbeiten, würde jeder behaupten "Die tun nichts fürs Wachstum!" Also?
Zudem muss ein Unternehmen derzeit sicherlich 10x davon überzeugt werden, dass seineDaten "sicher" ausgelagert werden können. Wahrscheinlich wäre es aber besser für SAP eine Mittelstandssoftware zu kaufen, ein wenig umzubauen, und dem Mittelständler einen Server ins Haus zu stellen. Dennoch ist der Schritt zu business-by-Design zwingend erforderlich!
ja, und dann würde SAP sich wohl einen grossen Gafallen tun wenn die Produkte der Firma nicht mehr als EiN Produkt wahrgenommen werden, welches für Normalsterbliche kaum zu handhaben ist.
Henning schämt sich nicht die Finanzkrise als Ausrede herzunehmen um seine eigenen Managementfehler zu vertuschen. Dabei war doch von vonherein klar, dass SAP im Mittelstandsgeschäft keinen blumentopf gewinnen wird. Wenn man bedenkt, dass Mitte letzten Jahres noch nicht einmal eine klare Strategie zum Thema Mittelstand vorhanden war (wahrscheinlich gibt es die noch immer nicht!).
ich kann nur sagen:WEiTER SO! Die Mitbewerber freuen sich!
"Henning schämt sich nicht die Finanzkrise als Ausrede herzunehmen um seine eigenen Managementfehler zu vertuschen." - ich finde, Henning ist eher einer der vielen. Die boom-and-bust-Wirtschaft wird durch die sehr netten Konzernlenker notorisch dafür genutzt, die seit der letzten Krise geringfügig vorgetragenen Verluste auf einen Schlag abzutragen mit dem Argument, die aktuelle Krise sei daran schuld. Diese Praxis sollte unbedingt unterbunden werden. Wie? bilanzregeln korrigieren!
Liebe SAP'ler,
wie geht es weiter? Zuerst wird vom Sparen geredet, dann müßt ihr riesige Formulare ausfüllen, um bleistifte etc. (bei Euch eher Akus für blackberries) zu bestellen. Diese bestellung wird vom Obersupermanager nicht genehmigt. Der kommt sich mit seiner Sparidee gut vor.
Geschäftsreisen werden pauschal gestrichen und geflogen wird auch nicht mehr. Dafür gibt es Firmenwagen (auch wenn der Wagen aufgrund der Wegstrecke eher ein Wasserfahrzeug sein müßte). Zudem brauchen die Mitarbeiter keine Hotels der Superklasse. Pensionen wie z. b. Gertruds Alpenblick in München tun es auch!
Jetzt zum Zwangsurlaub: Erst wird von 5 Tagen gesprochen - es werden 15! Nun verzichtet der Euch alle duzende Vorstand heroisch auf 10 Tage Urlaub. boing! Da seit ihr aber platt!
Externe Kollegen (geliehene Zwangsarbeiter): Die seid ihr bei dieser Gelegenheit blitzartig los. Die habt ihr sowieso nur als soziale Härtefälle für boomzeiten eingestellt - und jetzt boomt es halt nicht mehr!
Dann habt ihr noch Eure schicken Firmenwagen, um die Euch der Nachbar so sehr beneidet. Klar gibt es bei Euch schon Sparkonzepte, wie man nur ab einer best. Manager-Klasse (klasse!) sein Gesäß vorgewärmt in die Firma buchsiert.
Nun die Stunde des TOP-Management (top!): Entlassungen! (Welch kreative Management idee! Nobelpreisverdächtig!) Natürlich alles nur betriebsbedingt und sozial veträglich. Was für ein Zynismus! Glaubt mir, keiner Eurer Vorsteher-Duzfreunde kommt auf die idee, seinen Rücktritt wegen Versagens einzureichen. Verstehen kann ich das nicht, denn ihre Arbeits(?)verträge beinhalten ausnahmslos für diese Fälle abstrus hohe Abfindungen - nach dem Motto: der Hahn scheißt immer auf den größten Misthaufen!
Apropos Mist! Sicher ist bei Euch zurzeit ein deftigerer Ausdruck für Mist das geflügelte Wort, aber vergeßt nicht:
Trotzdem: Kopf hoch liebe SAP'ler - das wird schon!
Euer bela (Externer beobachter und SAP-Kleinaktionär)
an bela: wenn man keine ahnung hat, einfach mal die klappe halten!
also, ich fand den Artikel von bela amüsant. Fragt sich nur warum bela SAP-Kleinaktionär ist. ;-)
bela hat Recht! Henning hat weder seine Vorstandskollegen im Griff, noch versteht er, was sich in "seinem" Unternehmen abspielt. Der verantwortliche Vorstand für das - wieder gescheiterte - Mittelstandsprojekt Peter Zencke spricht lieber mit der Deutschen bank, als mit dem Mittelstand. Die Software ist offenbar bei keinem Piloten zum Fliegen gekommen. Viele Kardinalfehler der selbstverliebten hochbezahlten "Top" Manager. Einige der Top Manager sind eher altgediente ausrangierte Flop Manager - oder sollten dies sein, und nicht noch die Payroll belasten. Mit SAP geht es seit Jahren (der Kagermann Äera) bergab. Leider sehen sich das die ehemaligen Gründer aus viel zuviel Abstand an - Leider für die SAP, die Mitarbeiter, die Kunden und das Produkt.
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: SAP: Flop in Sicht
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