Solarenergie: Grün blüht die Wüste

Solarenergie: Grün blüht die Wüste

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US-Präsident George W. Bush spricht in Abu Dhabi mit dem Chef von Masdar Sultan Al Jaber.

Das Scheichtum Abu Dhabi, reich an Erdöl- und Erdgasvorkommen, will sich zum Wasserstoff- und Solarzentrum der Welt entwickeln.

Bis zu 15 Milliarden Dollar sollen dafür in den nächsten fünf Jahren ausgegeben werden. Die Entwicklungsgesellschaft Masdar hat 22 Solarzellenhersteller eingeladen, ihre Anlagen in dem sonnenreichen Wüstenstaat zu testen. Die Fotovoltaiksysteme müssen dort Sandstürmen, großer Hitze und salzhaltiger Luft trotzen. Langfristig sollen große Solarfarmen errichtet werden, um einen großen Teil des Strombedarfs zu decken. Abu Dhabi ist auch an solarthermischen Kraftwerken interessiert, wie sie derzeit im spanischen Andalusien gebaut werden. Parallel soll eine Wasserstoffwirtschaft entstehen.

Das Brenngas wird aus Erdgas gewonnen. Das dabei entstehende Kohlendioxid soll unter die Erde gepresst werden. Dort könnte es Restmengen an Öl lösen und nach oben befördern. Spektakulärstes Projekt ist der Bau von Masdar City in der Nähe des internationalen Flughafens von Abu Dhabi. Bis 2016 soll die neue Stadt fertig sein, die ihren Strom komplett aus Solarkraftwerken bezieht. Solare Wärme wird auch zur Entsalzung des Meerwassers genutzt. Den Verkehr in der autofreien Stadt übernehmen elektrisch betriebene Kabinenbahnen. „Das wird die erste emissionsfreie Stadt der Welt“, verspricht Sultan Al Jaber, der Chef von Masdar.

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