Sparmaßnahme: T-Systems-Chef will Zentrale in Frankfurter City wieder aufgeben

Sparmaßnahme: T-Systems-Chef will Zentrale in Frankfurter City wieder aufgeben

Der Chef der Telekom-Sparte T-Systems will die Zentrale in der Frankfurter City wieder aufgeben. Sie war erst 2005 umgezogen, hat jedoch gegenüber dem Bonner Hauptquartier an Bedeutung verloren.

Erst 2005 war die T-Systems-Zentrale von Frankfurt-Niederrad in die Innenstadt der Main-Metropole gezogen – direkt neben die Banktürme. Jetzt will Vorstandschef Reinhard Clemens teure Büroflächen einsparen und denkt dabei auch über eine Aufgabe des prestigeträchtigen Hauptquartiers nach. Allerdings soll Frankfurt Sitz von T-Systems bleiben.

Unter Top-Managern gilt schon als ausgemacht, dass die Großkundensparte der Deutschen Telekom in ihre ehemalige Zentrale in der viel preiswerteren Bürostadt Niederrad zurückkehrt. Rund 400 Mitarbeiter wären von dem Umzug betroffen. Nur über den Zeitpunkt wird noch spekuliert. Denn der Mietvertrag läuft bis 2015. Und die Chance, in Krisenzeiten einen Nachmieter für die Top-Immobilie im Bankenviertel zu finden, stufen Insider als gering ein.

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Die T-Systems-Zentrale in der City verliert schon seit einigen Monaten an Bedeutung. Viele Top-Manager gaben ihre Büros dort auf und beschränken sich auf ihre Arbeitszimmer in den Hauptstandorten der einzelnen T-Systems-Bereiche.

Auch Clemens lässt sich nur noch selten in der Zentrale blicken. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Lothar Pauly sucht er den engen Kontakt zu Konzernchef René Obermann sowie den anderen Telekom-Vorständen und führt die Geschäfte deshalb meist von seinem Büro in der Bonner Telekom-Zentrale. Auch die meisten Sitzungen finden inzwischen dort statt.

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