Kommentare zu: Wie Porsche den Kapitalmarkt zum Kasino machte

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

15 Kommentare
  • 09.06.2009, 17:01 UhrAnonymer Benutzer: Tobias

    Dieser egomanische Merger-Größenwahn, der auch Schaeffler "inspiriert" hat, verschlägt jedem Marktwirtschaftler die Sprache. Das gilt umso mehr, wenn die initiatoren nach gescheiterten Kaperfahrten plötzlich Staatshilfe fordern.

  • 09.06.2009, 17:13 UhrAnonymer Benutzer: markus

    sie haben sich an das gesetz gehalten. wird zeit das sich dieses ändert um deratige machenschaften zu unterbinden. porsche wird für diese machenschaften teuer bezahlen.

  • 09.06.2009, 17:31 UhrAnonymer Benutzer: Andreas

    im Einleitungstext sind ja wohl die begriffe "investor" und "Spekulant" vertauscht. Es kann ja nicht sein, dass Porsche hier als Spekulant dargestellt wird, wenn sie ein Unternehmen dauerhaft erwerben wollen (Methoden der Finanzierung seien hier mal dahingestellt) und Hedgefonds und Privatiers, die durch Leerverkäufe am Rückgang des VW-Aktienpreises profitieren wollten, sind plötzlich die "investoren", die Milliarden verloren haben...

  • 09.06.2009, 18:18 UhrAnonymer Benutzer: Ferdi

    Die Herren von Porsche können doch ihre VW-Aktien wieder verkaufen, also kein Grund eine Kredit von der KFW aufzunehmen. Ausserdem haben die Posche Eigebtümer (alle Österreicher) genug Geld.

  • 09.06.2009, 20:58 UhrAnonymer Benutzer: Dirk

    Porsche hatte und hat immer noch ehrliche Absichten in der Parnerschaft mit VW. Welcher Geschaeftsmann wuerde sich solch eine Gelegenheit entgehen lassen und auf ein finanzielles Schnaeppchen dieser Groessenordnung verzichten. Waere Porsche denn besser wenn betriebgeheimnisse und Strategien offengelegt und den Gewinn anderen ueberlassen haette ? Guten Morgen !
    Deutschland ist leider auch Weltmeister im Selbstkasteien anstatt zusammen zu halten.

  • 09.06.2009, 22:06 UhrAnonymer Benutzer: bewian

    Es bleibt dabei, so ein Deal ist reine Spekulation mit ungewissem Ausgang. Es ist nicht Aufgabe eines Unternehmens in derartiger risikobehafteter Weise Geschäfte zu machen die dem Management zwar Millionen als bonus bringen, wenn es schief geht aber die Mitarbeiter (oder Steuerzahler) haften müssen. Wenn es jetzt gelingt "Ölscheichs" als Teilhaber zu gewinnen um die immensen Schulden zu minimieren ist das noch lange kein Erfolg. Ein bisher erfolgreiches und renommiertes Unternehmen muss sich in der selbstverschuldeten Not an einen neuen Großaktionär binden. Wer das als Erfolg verkaufen will ist dämlich.

  • 10.06.2009, 00:08 UhrAnonymer Benutzer: Leuchtturm

    PORSCHE verkauft illusionen. bei Lichte betrachtet ist das Produkt eines aus der technologischen und produktionstechnischen Steinzeit. Schwachmatische bilanzierunsgregeln und volkswirtschaftlich schädliche Finanzierungsinstrumente haben den Gewinn über den Umsatz getrieben. Solche Geschäfte gehen immer auf Kosten von Verlierer- denn es gbt kein Perpetuum Mobile. Den öklogischen, betriebs- und volkswirtschaftlichen Unsinn mit Steuergeldern aufrecht zu erhalten, wäre vorsätzlicher Schaden am Volk.

  • 10.06.2009, 09:08 UhrAnonymer Benutzer: zockerfein

    wer hat denn das Teufelszeug von Derivaten, reine Wetten, überhaupt auf dem Kapitalmarkt zugelassen?
    Hier einen volkswirtschatlichen Nutzen zu konstruieren, muss man mir erstmal erklären.
    Spielcasino pur, für Leute, die nur den Nutzen, aber nicht den eventuellen Schaden tragenwollen.

    Die Porsche-Manager müssen weg, in die Wüste gejagt.
    Der Derivatehandel in dieser exzessiven Form muss gesetzlich verboten werden.

  • 10.06.2009, 09:11 UhrAnonymer Benutzer: Kurt

    @Dirk - Ehrliche Absichten hin oder her. Wozu? VW ist eine funktionierende Firma die Porsche nicht braucht. ich als VW Kunde glaube, dass im Falle einer Übernahme durch Porsche die Marke VW gelitten hätte. Entweder durch höhere Preise oder schlechtere Qualität. Gerade unter Wiedeking. Zusammenhalt ist auch schön. Aber wollen sie jedem helfen der bar jeder Vernunft und kaufmännischer Regeln Dinge kauft, die er sich schlicht nicht leisten kann? Dazu kommt noch, dass es, wenn die Eigentümer selbst zusammenhalten würden, wahrscheinlich gar kein Problem in der Größenordnung gäbe.

  • 10.06.2009, 23:31 UhrAnonymer Benutzer: Carrera

    Danke für die tolle Übersicht, die einem gut erklärt wie die Übernahme von VW durch Optionen funktionieren sollte. Die anderen Medien haben wie ein Mantra "Die Übernahme durch Optionen" wiederholt ohne das ganze zu erklären. Mir persönlich fehlte nur ein Puzzlestein und zwar die Puts von Porsche. ich bleibe aber bei meiner Meinung für welche mich viele kritisiert haben (siehe Archiv), dass es hier um einen insiderhandel handelt und der gute Wiederking alles andere als ein Vorzeigemanager ist und eigentlich hinter Gittern gehört. Oder besser gesagt sein Stellvertreter Härter. Als ingenieur hat Wiedeking sowieso keine Ahnung von Optionsgeschäften. ich vermute dieses Duo ist in einem Jahr nicht mehr bei Porsche angestellt und der "betriebsrat" Hück, welcher eigentlich die Arbeitnehmer vertreten soll, aber latent ein Handlanger des Management ist, gehört auch abgewählt.

weitere Fotostrecken

Blogs

Wie HP-Chefin Whitman ihren Mitarbeiter die anstehenden Massenentlassungen erläutert
Wie HP-Chefin Whitman ihren Mitarbeiter die anstehenden Massenentlassungen erläutert

In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.