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Spielzeug: Märklin droht die Insolvenz

Dem Göppinger Modelleisenbahnhersteller Märklin droht die Insolvenz. Das erfuhr die WirtschaftsWoche aus Unternehmenskreisen.

Schienen des Quelle: dpa/dpaweb
Schienen des Modellbahn-Herstellers Märklin Quelle: dpa/dpaweb

Mit 50 Millionen Euro soll Märklin allein bei der Landesbank Baden-Württemberg in der Kreide gestanden haben. Die Kredite liefen zum 31. Januar aus und wurden nicht verlängert. Die Banker sollen keine Möglichkeit mehr gesehen haben das Unternehmen zu restrukturieren.

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Im vergangenen Jahr soll der Spielzeughersteller Unternehmenskreisen zu Folge 20 Millionen Euro Verlust gemacht haben. Auch die Kreissparkasse Göppingen soll eine Kreditlinie nicht verlängert haben. Die LBBW wollte dies nicht kommentieren.

Märklin und die Kreissparkasse Göppingen waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Märklin gehört seit 2006 den Investoren Kingsbridge Capital und Goldman Sachs.

23 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 23.02.2009, 14:10 UhrAnonymer Benutzer: Märklinfan

    Wenn ich die Kommentare so lese könnte ich heulen. Sicher waren die investoren nicht das gelbe vom Ei, aber viel schlimmer waren ja wohl die Herren berater. Nur Abkassieren und nix bringen, ausser vielleicht einer sehr seltsamen Preisgestaltung. Denn wenn eine Lok 349.- € kostet und dieselbe Lok in einer Startpackung mit Wägen, Mobile Station, etc die gesamte Startpackung für 449.-€ zu haben ist, dann kann ja wohl an den einzelpreisen was nicht ganz stimmen. Denn mit der Startpackung wird wohl auch kein Verlust gemacht, oder ? Wen wundert´s also, dass die Pckungsfledderei begonnen hat, denn so bekommt der NORMAL Denkende Modellbahner die Dinge zu einem noch reellen Wert, und die Händler haben auch noch ihren Gewinn dabei. Und Wohl gemerkt, 3,99 € für eine einzelne Schiene ist wohl auch nicht mehr ganz normal. ich würde gerne, so wie es früher tatsächlich möglich war, mehrere Loks etc von Märklin kaufen, kann´s mir aber bei diesen Preisen einfach auch nicht mehr leisten.

  • 15.02.2009, 15:30 UhrAnonymer Benutzer: Kay

    Also da kann ich nur zum Teil zustimmen. Geiz ist geil? Was bekomme ich denn für 500 Euro?
    Nehmen wir mal eine typische Lokomotive, wie ich sie mir als Jugendlicher damals gewünscht habe: E103 - Aktuell 279,- Euro!!! Oder soll ich mal sagen, über 550,- DM, damit man vielleicht mal wieder ein Gefühl für den Wert des Geldes bekommt? Nein, sorry. Da schenk ich meinem Sohn auch lieber ne Playstation und Zubehör. Denn mit der Lok alleine macht´s wenig Sinn.

  • 14.02.2009, 14:07 UhrAnonymer Benutzer: Fritz Stempel

    Das Märklin auf die Nase gefallen ist liegt zum einen an der investorengruppe, aber auch an den Händlern die teilweise bis zu 30% auf Neuerscheinungen geben. Die einschlägigen Händler sind ja allseits bekannt. Wenn Märklin durch Preisdumping einiger Händler aus der Fläche verschwindet, da seriöse Händler dieses Spiel nicht mitmachen, ist es mit märklin demnächst vorbei. Hier hilft nur restriktives Handeln bei der Preisgestaltung er Händler. Jeder Hobbymodelleisenbahner muss sich darüber im klaren sein, das die Zeit Geiz ist geil vorbei ist. Wen n der Händler vor Ort unterstützt wird, geht es der gesamten branche auch wieder besser. es gibt noch mehr als nur Auktionshäuser im internet

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