Kommentare zu: Telekom: Kein Anstand unter dieser Nummer

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15 Kommentare
  • 31.05.2008, 13:31 UhrAnonymer Benutzer: Siemens-Mitarbeiter

    Danke! Endlich hat die Süddeutsche ein zweites Thema....

    ;-))

  • 31.05.2008, 13:36 UhrAnonymer Benutzer: Philliph Krüger

    Telekom ist nur eine von vielen, eine große deutsche Direktbank schneidet sämtliche Telefon-banking-Gespräche ihren 6 Mio.Kunden mit - ohne deren Wissen natürlich (etwas was der Gesetzgeber übrigens vorschreibt und woran sich andere Großbanken penibel halten). Und das ist genauso strafbar wie das Mithören bei der Telekom ( § 242 bGb, § 201 Abs. 2 Satz l StGb )

  • 31.05.2008, 13:50 UhrAnonymer Benutzer: AS1951

    ich halte "Anstand" für einen Wert, und ich denke, dass leider nicht nur "unter dieser Nummer", sondern allgemein in der Gesellschaft ein großer Werteverlust um sich gegriffen hat.
    Die, die entsprechende Anweisungen geben, haben keinen Anstand mehr; und die, die Anweisungen dieser Art umsetzen, haben wahrscheinlich Angst vor "Abstrafungen", wenn sie sich verweigern.
    irgendwie scheint m.E. "Machtgier um jeden Preis" zu einem Wert an sich geworden zu sein.
    Mich packt das Grauen, wenn ich an die Zukunft denke.

  • 31.05.2008, 14:02 UhrAnonymer Benutzer: Neil

    Ja, und nicht vergessen: Das es gestern gerade im Köln/bonn/Düsseldorfer Raum solche verheerenden Unwetter gegeben hat, ist entweder Karma (Sharon Stone) oder daran hat schlicht auch nur wieder die Tele-bim Schuld, die Dreckssägg'

    Schön, wenn man alle bürden dieser Gesellschaft so ganz pauschal einem Unternehmen anlasten kann und die Tausenden von (leidenden) Mitarbeitern gleich mal eben mit unter die Ganoven subsummiert. Komisch, bei Siemens und VW ist das keinem so richti g aufgefallen, dass da auch nur Gangster arbeiten.

    Weiter so. Freier Journalismus, ungehemmt voran im Ätzen!

  • 31.05.2008, 14:16 UhrAnonymer Benutzer: Unbekannt

    Zu den Zeiten als die Telekom eine behörde war gab es den Teamgeist.
    Alerdings wurde der unter der Telekom nicht gewünscht und durch permanente Veränderungen und Verunsicherung der Mitarbeiter zerstört.
    Die Mitarbeiter werden nur über Druck und Angst motiviert.

  • 31.05.2008, 19:14 UhrAnonymer Benutzer: Paul

    Klar ist , dass Herr Postwinkel , nach allem was bisher über das Spitzelsystem bekannt wurde, einer der geistigen Väter dieser Skandals ist. Herr Postwinkel ist aber auch der Ziehvater von Herrn Obermann und dieses Problem wird er Obermann wohl nicht mehr los werden. Herr O. mag zwar im juristischen Sinne unschuldig sein, aber er war unter Postwinkel im Konzernvorstand und daher sicherlich ein informiertes Systemmitglied.Sein langes Schweigen kann ihm auch als falsche Loyalität ausgelegt werden . Wer zeigt seinen " Vater " schon gerne beim Staatsanwalt an. Eine echte Zwickmühle aus der Herr O nicht mehr rauskommt, sein image ist angekratzt, mal schauen wann er wieder mal Herrn Ricke folgt.

  • 31.05.2008, 20:33 UhrAnonymer Benutzer: elemmir1

    Skandal hin - Skandal her, die Telekom ist doch in bester Gesellschaft, siehe die vor kurzem erschienen Überwachsungs-
    berichte. WER ist verantwortlich für diese Sauerei ?
    Der Staat ! Warum ? Weil unter dem Vorwand der Terrorabwehr
    mittlerweile jeder Finanzbeamte die Konten ehrbarer bürger durch-
    leuchten darf ! Was kommt jetzt noch ? Gibt bestimmt noch Möglichkeiten, der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
    Warum wird über die Stasi und den NS-Staat gelästert ? Die jetztige
    Situation ist mittlerweile weit schlimmer. Warum lässt das Verfassungsgericht so etwas zu ? Wehred den Anfängen ! Müsste das
    Motto dieser Herren sein. Es gibt doch noch ein geltendes Grundgesetz auf das wir alle so stolz sind. Hier muss ganz schnell
    zurückgestutzt werden, sonst sind die begriffe Freiheit und Menschenwürde nur noch eine Floskel.

  • 31.05.2008, 23:18 UhrAnonymer Benutzer: Walter Grosser

    Das ganze Ausmaß, das noch nicht absehbar ist, kann man schon mit der Ex-DDR und der Stasi vergleichen. Wenn man die letzen Monate verfolgt, "Vorzeige Chef" Zumwinkel " Vorzeige Steuersünder, in einer Unverfrorenheit die schon beachtlich ist, und nun das "i-Tüpfelchen". Die beschäftigten tun mir leid, aber die Skandale in diesem Unternehmen sind genug. Telekom Kunden sind ja nicht sicher, wie und an wen ihre Daten eventuell verkauft werden, oder bereits veräußert wurden.verkauft.

  • 01.06.2008, 00:49 UhrAnonymer Benutzer: ungenannt

    Skandal? Welcher Skandal?
    Die beschriebenen Praktiken scheinen alltägliche "Kultur" in Wirtschaft und Politik zu sein. Wer noch glaubt, dass wir in einer Demokratie leben, sollte mal im internet über die Hintergründe und Verstrickungen bei der geplanten Einführung der elektronischen Gesundheitskarte recherchieren. DAMiT hat unser Staat und interessierte Konzerne dann die Kontrolle über die intimsten Daten seiner bürger- natürlich ausschließlich zu unserem Wohle!

    Hier der Link über die Journalistenschelte unserer Gesundheitsministerin. Sind das andere Methoden als bei der Telekom????

    http://www.zeit.de/2006/38/Gesundheitsministerium?page=all

  • 01.06.2008, 10:31 UhrAnonymer Benutzer: joni

    Hervorragend recherchiert und geschrieben. Der Artikel beschreibt die Misere im Führungsstil und der (fehlenden) Unternehmenskultur brillant auf. Als ehemalige "obere Führungskraft" mit Managementerfahrung aus anderen Unternehmen habe ich die Mängel genauo gesehen. Wurzel allen Übels ist der Stil, den ein R.S. mit seinem Gefolge (J.K. ud J.b.) ins Unternehmen brachte

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