Sportartikel: Puma greift Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin an

Sportartikel: Puma greift Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin an

Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller Puma will aus eigener Kraft weiter wachsen und dabei vor allem im neuen Segment Outdoor kräftig zulegen.

Das zeigen interne Pläne, die der WirtschaftsWoche vorliegen. Als erste große Sportmarke stößt Puma dabei mit einer breit angelegten Kollektion ins Segeln vor. Präsentiert wird diese aktuell durch die Teilnahme Pumas am längsten (70.000 Kilometer) und härtesten Segelrennen der Welt, dem Volvo Ocean Race, das an diesem Wochenende nach fast neun Monaten in St. Petersburg endet. Trotz Wirtschaftskrise investierte der Sport- und Lifestyle-Konzern allein für Boot („Il Mostro“) und Team geschätzte 20 Millionen Euro.

Erste Erfolge machte Puma-Chef Jochen Zeitz bereits aus: Beim Zwischenstopp in Boston nahm Pumas mobiler Segelladen an einem Tag „mehr Geld ein als jeder andere Puma-Shop weltweit“. Zeitz gegenüber der WirtschaftsWoche: „Im Moment erzielen wir im Outdoor-Segment einen Umsatz im zweistelligen Millionenbereich. Langfristig ist hier sicher ein dreistelliger Umsatz möglich.“ Laut Puma-Manager Christian Stoll will der Konzern in den Kernländern, „zu denen auch Deutschland gehört, in diesem Segment langfristig unter die Top-3-Marken kommen.“ Damit greift Puma die etablierten Marken wie the North Face und Jack Wolfskin an.

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Punkten will Puma zudem im Fußballgeschäft und hofft von der WM 2010 in Südafrika zu profitieren. „Wir haben jedes Jahr seit der WM 2006 gute Wachstumszahlen im Fußballsegment“, begründet Zeitz die Prognose. Ähnlich hohe Umsätze wie diese bisher wichtigste Kategorie, so der Plan, auf mittlere Sicht das Geschäft mit Laufartikeln bringen. „Wir haben den Ehrgeiz im Laufen langfristig so stark zu werden wie im Fußball“, sagte Frank Heissat, der den Bereich verantwortet, der WirtschaftsWoche. Das komplette Angebot in Form von Schuhen und Textilien soll laut Heissat 2012 zu Olympia in London so weit sein.

Puma-Chef Zeitz hält daran fest, dass die Marke Puma langfristig auf einen Umsatz von vier Milliarden Euro kommen könnte. Zeitz in der WirtschaftsWoche: „Das ist unser Potenzial, und davon wollen wir in Zukunft so viel wie möglich ausschöpfen.“ Heute liegt der Umsatz des Unternehmens, das seit 2007 mehrheitlich dem französischen Luxuskonzern PPR gehört, bei 2,5 Milliarden Euro.

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