Sportartikelhersteller: Puma und K-Swiss verklagen sich gegenseitig

Sportartikelhersteller: Puma und K-Swiss verklagen sich gegenseitig

Der Puma-Chef Jochen Zeitz zieht gegen den amerikanischen Konkurrenten K-Swiss vor Gericht. Der Lederstreifen von K-Swiss täusche und verwirre Kunden, ist Puma überzeugt.

Anfangs diente er zur Stabilisierung und Seitenführung des Fußes. Doch in den Fünfzigerjahren entwickelte sich der gebogene Lederstreifen, den der Sportartikelkonzern Puma oberhalb der Sohle auf seine Turnschuhe nähte, schnell zum Markenzeichen. „Formstrip“ nennt Puma den Streifen heute. Für Konzernchef Jochen Zeitz ist er das, was für Adidas die drei Streifen und für Nike der Swoosh sind. Entsprechend heftig ist der Streit, der jetzt um den Puma-Streifen tobt.

Ende vergangenen Jahres hat der amerikanische Turnschuh-Produzent K-Swiss das Schuhmodell Dolton eingeführt – mit Versteifungsstreifen für die Schnürsenkelhalterung. Puma erinnert der Streifen an den eigenen „Formstrip“. Der deutsche Konzern witterte eine Verletzung seiner Markenrechte und kündigte einen Prozess an. Mit dieser Drohung mochte K-Swiss nicht länger leben und reichte vor wenigen Tagen in Kalifornien selbst Klage ein, um die Sache klären zu lassen.

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Laut Klageschrift vermutet K-Swiss, Puma breche den Streit auch deshalb vom Zaun, weil die Amerikaner den Deutschen zuvor einen Schuh-Designer und einen Marketing-Mitarbeiter abgeworben hätten. Inzwischen reagierte Puma – und zog in Massachusetts vor Gericht, wo die US-Zentrale sitzt. Der Lederstreifen von K-Swiss täusche und verwirre Kunden, so Puma.

Das verursache möglicherweise irreparablen Schaden. Darum fordert Puma Schadensersatz in nicht genannter Höhe und die Vernichtung aller Dolton-Schuhe.

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