Sportbekleidung: Skihelme sind der Renner

Sportbekleidung: Skihelme sind der Renner

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Sicherheit ist wichtiger denn je beim Kauf von Skibekleidung. Immer mehr Pistensportler wedeln mit Helm und lassen sich den etwas kosten.

Flotte Rhythmen schon vor dem Après-Ski: Die Lautstärke des MP3-Players lässt sich bequem am Ärmel regulieren, das Gerät selbst steckt in der Jackentasche des Anoraks von Sportbekleidungshersteller Dainese, die kleinen Lautsprecher sind in den Helm integriert. Zu laut sollte die Musik allerdings nicht plärren. Denn stärker noch als auf Fun setzt der Markt in diesem Winter auf Sicherheit, eines der wichtigsten Themen der Wintersportmesse Ispo.

Mit der Kampagne „Sicher im Schnee“ machen „DSV aktiv“, das Magazin des Deutschen Skiverbandes, der Verbund selbstständiger Sporthändler Intersport sowie die Internet-Serviceseite schneehoehen.de auf das hohe Gefahrenpotenzial aufmerksam. Wie gefährlich der Pistensport werden kann, zeigte nicht zuletzt der schwere Unfall des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus, der dank Helm eine Kollision auf einer Piste in Österreich überlebte.

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Die Zeiten, als Helmträger noch als Pisten-Weicheier belächelt wurden, sind längst passé. „Es scheint angekommen zu sein, dass Skifahren und Snowboarden ohne Helm sehr gefährlich sein kann“, sagt Andreas Kern von „DSV aktiv“. Die eigene Sicherheit ist den Wintersportlern nicht nur lieber geworden, sondern auch teurer.

Im Durchschnitt haben sie im vergangenen Winter rund 77 Euro für den Kopfschutz bezahlt – acht Euro mehr als in der vorangegangenen Saison. Und während vor zwei Jahren nur jeder zehnte Käufer mehr als 100 Euro für Helm oder Gesichts-Protektor ausgab, war dazu im letzten Winter bereits mehr als jeder Fünfte bereit.

Sicherheit ist wichtiger denn je beim Kauf von Skibekleidung

Auch bei der Bekleidung achten Wintersportler wenig aufs Geld: In einer tns emnid-Studie landete das Kaufkriterium Preis auf dem letzten Platz. Größten Wert legen die Befragten dagegen auf Tragekomfort. „Leicht, weich und angenehm zu tragen müssen Jacke und Hose heute sein“, sagt Helmut Buchheimer, Zentraleinkäufer beim Sportkaufhaus SportScheck. Trend in diesem Jahr sei der Vierfachstretch – ein Material, das volle Bewegungsfreiheit garantiere. Für den Anorak gilt nach Beobachtungen von Thomas Scheck, Textilchef bei der Einkaufsgenossenschaft Intersport: Multifunktional einsetzbar und alltagstauglich soll er sein – von der Straße auf die Piste und zurück.

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