Sportfachhandel: Neue Expansionsoffensive von SportScheck

Sportfachhandel: Neue Expansionsoffensive von SportScheck

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Teilnehmer eines Berliner Stadtlaufs vor dem Brandenburger Tor

von Ulrich W. Hanke

Wo der nächste Laden des Sportfachhändlers öffnet, verrät wahrscheinlich eine Stadtlaufserie. Ziel der Otto-Tochter SportScheck sind zehn bis fünfzehn neue Filialen und die Marktführerschaft.

Schritt für Schritt kommt der Sportfach- und Versandhändler SportScheck seinem Ziel näher, Marktführer außerhalb der virtuellen Welt zu werden. Noch läuft SportScheck, die Nummer zwei mit einem Jahresumsatz von rund 306 Millionen Euro, Karstadt Sport hinterher. Das zur Otto-Gruppe gehörende Unternehmen expandiert jedoch kräftigt, während die Karstadt-Gruppe insolvent ist. In Berlin eröffnet SportScheck im September mittlerweile die 16. Filiale und damit die erste in der Bundeshauptstadt, wie das Unternehmen aus Unterhaching heute mitteilte. Nach fünf Jahren sollen es 25 bis 30 Geschäfte in ganz Deutschland und damit nahezu doppelt so viele wie derzeit sein. Das sagte Geschäftsführer Stefan Herzog bereits im Januar in einem Interview der WirtschaftsWoche. Auch die Übernahme von Karstadt-Sport-Häusern will Herzog bei einem Angebot prüfen.

Muster zu erkennen

Bei seiner Expansion verfolgt der Sportfachhändler anscheinend einem Muster, wie jetzt immer deutlicher wird. So hatte SportScheck im November 2009 eine Filiale in Frankfurt eröffnet. Und war am Main zuvor als Veranstalter eines eigenen Stadtlaufs aufgetreten. In Berlin zeigte sich der Sportfachhändler 2009 als Sponsor der sogenannten Generalprobe zum Berlin Marathon, einem Halbmarathon einen Monat vor der Großveranstaltung. Und eröffnet nun also im September einen Laden mit 4500 Quadratmetern Verkaufsfläche in Berlin-Steglitz. Ein Blick auf die zwölfteilige SportScheck Stadtlaufserie lässt daher den Schluss zu, dass es auch in Freiburg und in Chemnitz bald eine Filiale geben könnte. Dort werden bereits Läufe ausgetragen und dort betreibt SportScheck noch keine Läden.

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Dem Vernehmen nach sind zudem die Standorte Düsseldorf, Münster und Aachen im Gespräch. „Klar ist, dass es ein paar Metropolen in Deutschland gibt, wo SportScheck noch nicht vertreten ist“, sagt Herzog. Die Stadtlaufserie des Sporthändlers wuchs zuletzt rasant, von acht auf zwölf Wettkämpfe im vergangenen Jahr. Langfristig soll in jedem Ort, in dem es eine Filiale gibt, auch eine Laufveranstaltung stattfinden, heißt es. Vielleicht gilt das auch für den umgekehrten Fall. Verraten will das die Otto-Tochter aber nicht. Anhand der Serie ließen sich Schlüsse ableiten, „aber auch da wird man nicht immer ins Schwarze treffen“, gibt sich SportScheck-Chef Herzog bedeckt.

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