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Staatliche Studie: Rote Laterne für die Performance der Telekom

von Jürgen Berke

Eine staatliche Studie stellt der Telekom ein schlechtes Zeugnis aus: Der Konzern hat unter sechs europäischen Exmonopolisten die schlechteste Bilanz-Performance.

RoteLaterne

Dass die T-Aktie ein Flop ist und in der Kursentwicklung hinter direkten Konkurrenten liegt, haben Anteilseigner der Telekom in den vergangenen Jahren leidvoll verspürt. Dass die Geschäftslage aber noch bedrohlicher ist, offenbart eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).

Die vom Bundeswirtschaftsministerium getragene Einrichtung hat die sechs größten europäischen Exmonopolisten und deren wichtigsten Kennziffern in den Bilanzen seit 2004 miteinander verglichen. Das Ergebnis: Die Telekom zeigt die schlechteste Bilanz-Performance in Europa, kommt im Sechs-Jahres-Ranking nur auf den letzten Platz. In seiner Langfristanalyse, bei der das WIK Produktivität, Rentabilität, Liquidität und Umsatzwachstum bewertet, schnitten die niederländische KPN und die spanische Telefónica am besten ab.

Niedrige Umsatzrendite, niedrige Produktivität

Dagegen fällt die Telekom zurück. „Die Umsatzrendite bewegt sich auf einem wesentlich schlechteren Niveau als bei anderen Exmonopolisten in Europa“, sagt WIK-Berater Christian Wernick. Auch die Produktivität sei sehr niedrig – die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Rationalisierung waren „weniger erfolgreich als bei anderen Exmonopolisten“. 2009 sammelte die Telekom nur beim Wachstum Punkte. Durch den Einstieg bei der griechischen OTE schaffte sie einen höheren Zuwachs.

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3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.03.2010, 15:50 UhrAnonymer Benutzer: Abend

    Das WiK hat schon in den zeunzigern Jahren des letzten Jahrhunderts viel Studien gegen die Telekom geschrieben. Da ist es doch nicht verwunderlich, wenn ein Journalist als Telekom-Geggner immer gerne wieder auf die mangelnde Qualität des WiK zurückgreift, nur weil die etwas schreiben was er gerne veröffentlicht. Telekom ist und kann nun einmal inftrstruktur und sonst recht wenig, außer langfristige Erfahrungen der Mitarbeiter anzubauen.

  • 16.03.2010, 00:19 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    ich bin jetzt kein großer Telekom-Fan, sicher bin ich der Meinung, das Rene Obermann lieber das Kerngeschäft integrieren sollte anstatt eine Frauenquote zu lancieren und sonstige Spielereien zu trieben, aber: was sagte diese Studie genau? Wurde das gesamte Geschäft dieser Gesellschaften verglichen? Heißt: T-Mobile USA und T-Shirt für die Telekom und für die Telefonica O2 und Ozon? Wäre schön zu wissen, denn ansonsten ist die Meldung tatäschlich mehr bloggy als Profi.

  • 15.03.2010, 22:58 UhrAnonymer Benutzer: Kenner

    ...und wieder ein Artikel von Herrn berke gegen die Telekom, wird er das denn überhaupt nicht leid? Sieht so aus, als wenn er irgendwelche persönlichen Rechnungen auf diese Art begleichen möchte...wohin führt uns diese Art von Journalismus in Deutschland nur? Ein wahres Trauerspiel......schade WiWo....

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