Start in den Winter: Frauen bescheren Süßwaren ein Imageplus

kolumneStart in den Winter: Frauen bescheren Süßwaren ein Imageplus

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Schokoriegel der Marke "Mars"

Kolumne

In wenigen Tagen beginnt die kälteste Jahreszeit, die Uhren werden umgestellt und die Aussicht auf diverse dunkle Abende treibt Naschkatzen allerorts an prall gefüllte Süßwarenregale. Zugreifen werden beide Geschlechter gleichermaßen, unter Frauen erfreuen sich die kalorienreichen Leckereien aktuell allerdings eines deutlich besseren Images, schreibt Holger Geißler von YouGovPsychonomics.

In ihrem tatsächlichen Süßwarenverzehr unterscheiden sich Männer und Frauen nicht allzu sehr, wie beispielsweise eine Studie des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus dem Jahr 2008 belegt. Demnach essen Männer tendenziell sogar mehr Süßes als Frauen. Nichtsdestotrotz liegen die gemessenen Imagewerte bei ausnahmslos allen abgefragten Süßwarenmarken bei Frauen teils deutlich über denen der Männer, so auch in der Spitzengruppe. Diese bilden die Marken Ritter Sport (89), Bahlsen (87) und Milka (85). Von Frauen werden alle drei noch besser bewertet, stehen aber nicht ganz oben auf dem Podest. Zum Spitzenreiter küren die weiblichen Befragten mit 92 BrandIndexPunkten den insgesamt Viertplatzierten, die Marke Ferrero.

Auch bei den Schokoriegeln Mars, Snickers und Twix sind es die Frauen, die den Marken teils deutlich bessere Imagewerte bescheren. Besonders auffällig ist dies bei der Marke Twix, die von Frauen 72 Indexpunkte erhält und damit fast doppelt so gut abschneidet wie bei Männern. Ähnlich groß fallen die Unterschiede bei den Leckereien von Hanuta, Knoppers und Snickers aus.

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Männer mögen keine Crunchips

Es gibt sogar Marken, die bei Männern komplett durchfallen und nur durch den Zuspruch der weiblichen Klientel im positiven Bereich der Imageskala verbleiben. Von Männern werden insbesondere die beiden Chips-Anbieter Chrunchips und Pringles abgestraft. Noch negativer fällt die Beurteilung dieser Marken lediglich in der Gruppe der über 50-Jährigen aus, die ausnahmslos alle erhobenen Chips-Marken deutlich im negativen Bereich verorten. Die Tatsache, dass diese Marken insgesamt trotzdem positiv abschneiden, ist auf das Wohlwollen der weiblichen Befragten zurückzuführen, die um über 40 Indexpunkte besser bewerten als die Männer. Doch auch bei den Frauen bilden die Chips-Anbieter - trotz der besseren Werte - das Schlusslicht aller erhobenen Süßwarenmarken.

Für Ältere ist Bahlsen das Maß der Dinge

Als besonders kritische Naschkatzen erweisen sich die über 50-Jährigen, im Gegensatz zu den unter 30-Jährigen. Während Letztere fast ausnahmslos alle Süßwarenmarken mindestens durchschnittlich oder teils besser bewerten, strafen die älteren Befragten alle Marken mit teils deutlich schlechteren Imagewerten ab - bis auf eine. Die Marke Bahlsen bildet den Ausreißer. Während die Jüngeren diese als einzige Marke zehn Indexpunkte unter Durchschnitt - mit 77 Indexpunkten aber immer noch gut - bewerten, stellt Bahlsen für die Älteren das Maß der Dinge dar. Mit 91 Indexpunkten ist sie der Liebling der über 50-Jährigen. Der Süßwarenkonsum älterer Menschen liegt allerdings unterhalb des Niveaus jüngerer Semester.

Insgesamt weist die Gesamtjahresentwicklung der Imagekurven von Süßwarenmarken eine verhältnismäßig stabile Entwicklung auf. Fast alle Marken konnten seit Jahresbeginn ihre Werte halten oder verbesserten sie leicht. Lediglich eine Marke fällt durch ihren Negativtrend auf: funny-frisch. Sie ist zwar die aktuell am besten beurteilte Chips-Marke, gab aber als einzige Süßwarenmarke seit Jahresbeginn nach. Zu den Aufsteigern des bisherigen Jahres gehören dagegen die Marken Katjes, Snickers und Twix.

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