Kommentare zu: Ebay verlagert Marketing und Technik von Berlin ins Ausland

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9 Kommentare
  • 25.10.2008, 14:30 UhrAnonymer Benutzer: Insider

    Groß-Selbeck hat sich bisher nur mit den Leistungen andere profiliert. Als typischer bCGler kann er sich halt gut verkaufen. Aber am Ende kommt es halt nicht auf Visionen sondern Ergebnisse an. Ein genauer blick auf seine Vita beweist das. Und ohne die Patronage von Philipp Justus (Ex-bCG) wäre er doch nie auf diese Position gekommen.

  • 25.10.2008, 21:49 UhrAnonymer Benutzer: InsiderII

    Restrukturierungen muessen sein und es waren auch viel zuviele Leute. Eine Reduktion schon seit Jahren unausweichlich. Viel schlimmer ist, dass ebay Deutschland 700 Millionen Umsatz macht pro Jahr mit dem Handeln deutscher Mitbuerger und der deutsche Fiskus sieht nichts an Steuergeldern. Fliesst alles in die Schweiz und Luxemburg. Das muss aufhoeren!

  • 25.10.2008, 22:02 UhrAnonymer Benutzer: Solon

    Ebay entlässt zwar weltweit "nur" 10 % der beschäftigten. bei ebay-Deutschland, also bei der AG und der GmbH müssen 30 % der Leute gehen. Die Kündigungen sind alle in den letzten Tagen verteilt worden. Einen betriebsrat gibt es übrigens bislang nur bei einer der beiden deutschen ebay-Gesellschaften. Dafür, dass die Umsatzrendite (ja, richtig, UMSATZ!) bei ebay insgesamt knapp 30 % erreicht, ist das schon alles sehr erstaunlich. Aber ebay ist nun mal eine US-Firma und da interessiert nicht, was in Old Europe los ist. ich denke, es wird nicht lange dauern, dann wird der zentrale Kundenservice nach bukarest oder so verlagert, da sind die Gehälter auf längere Zeit deutlich niedriger und die Arbeitnehmerrechte sind dort auch nicht so ausgeprägt.

  • 27.10.2008, 11:20 UhrAnonymer Benutzer: Appel

    Da siegen mal wieder die Niedrigsteuerländer.
    Alle Führungskräfte von ebay sehen natürlich die finanziellen Anreize, die die Schweiz bietet. Das ist doch der wahre Grund.
    Wer will schon in Deutschland Einkommenssteuer zahlen?

  • 27.10.2008, 11:48 UhrAnonymer Benutzer: Ginda

    Die Ergebnisse warten aber die meissten Manager nicht ab. Das dauert meisst über 2 Jahre und dann sind diese Heuschrecken ;) längst schon wieder weg und fressen eine andere Firma kahl

  • 27.10.2008, 13:39 UhrAnonymer Benutzer: Pascal

    im Grunde ist das nur traurig - jahrelange Misswirtschaft bei ebay (weltweit) führte letztendlich dazu, dass der Laden völlig innovationsresistent wurde und den Zug der Zeit echt verpasst hat. Und die aktuelle Spar-Aktion erinnert auch mehr an Reaktionismus denn einer wohlüberlegten und gut strukturierten Reorganisation. Wie nannte man die Aktion doch bei ebay in den USA: Simplify. Nunja...

    Hierzu auch ein blogpost vom 21. Oktober:
    http://www.finette.co.uk/blog/index.php/2008/10/dear-ebay-did-you-finally-loose-the-plot/

  • 27.10.2008, 19:06 UhrAnonymer Benutzer: menschlein

    1. Das ist wieder einmal der Einstieg in den Ausstieg.
    2. Das amerikanische Management beherzigt wie schon so oft die eigenen Markt-Maximen nicht: All business is local.
    3. Auch wenn es keiner glaubt. Alles regelt der Markt. Ebay wird im besten Fall riesige Marktanteile in Deutschland verlieren und im schlechtesten Fall überhaupt keine rolle mehr spielen.
    4. in einem Markt bestehen und sein Geschäft ausbauen heißt: Kunden verstehen. was nicht anderes bedeutet daß man sein Geschäftsmodell den bedürfnissen der Kundschaft anpasst, bezogen auf die lokalen belange.
    Diese ganzen schlauen Sprüche kommen aus Amerika und sie stimmen. Nächstes beispiel wird wahrscheinlich Opel sein, in Abhängigkeit von General Motors. Daß es auch anders geht siehr man z.b. an ibM und auch CocaCola. Auch diese Unternehmen mußten sich an ständig ändernde Marktverhältnisse in Deutschland immer wieder anpassen, sind aber hier immer noch gut unterwegs.

  • 28.10.2008, 11:18 UhrAnonymer Benutzer: Simon

    Deutschland kann - um im internationalen Standortwettbewerb erfolgreich zu sein - die Steuern senken. Dies ist doch glaubwürdiger als ständig auf die Nachbarn zu schiessen. Steuergelder müssen vernünftig eingesetzt werden und Steuergescheke des Staates gibt es per Definition nicht!

  • 28.10.2008, 12:04 UhrAnonymer Benutzer: Karl

    Man kann doch für die eigenen Fehler nicht die Nachbarn verantwortlich machen! Deutschland seht im internationalen Standortwettbewerb; dabei zählen nicht nur die Steuern!

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