Stellenabbau: Autozulieferer ae group schließt mehrere Werke

Stellenabbau: Autozulieferer ae group schließt mehrere Werke

Der Thüringer Autozulieferer ae group, der am vergangenen Donnerstag einen Insolvenzantrag stellte, wird einige seiner Werke schließen. Das kündigte Vorstandschef und Insolvenzanwalt Andrew Seidl gegenüber der WirtschaftsWoche an.

Er will das Unternehmen  – die Mehrheit halten Commerzbank, IKB und die BayernLB-Tochter DKB – bis Ende August per Insolvenzplanverfahren sanieren. „Wir können uns jetzt komplett neu erfinden“, sagte Seidl. Dazu will er auch einige der fünf deutschen Werke schließen und 400 Stellen abbauen.

Welche Werke betroffen sind, will er noch nicht sagen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 1400 Mitarbeiter in sieben Werken. Das amerikanische Werk im Bundesstaat Georgia will Seidl verkaufen. Ende Mai stellt er dort die Produktion ein. Die erst 2006 erbaute Fabrik schreibt hohe Verluste. Sie sollte ursprünglich General Motors als Hauptkunden beliefern. Der wankende US-Autoriese hat inzwischen jedoch alle Aufträge storniert.

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Die Gläubigerbanken werden nun auf den Großteil der 90 Millionen Euro verzichten müssen, die sie dem Unternehmen in Form von Krediten gewährt haben. Autobauer wie BMW, Daimler, VW, Audi und Opel sowie der Bremsenhersteller Wabco haben zugesichert, sich weiter von ae beliefern zu lassen. Zudem, so Seidl, werde ae Staatshilfen beantragen.

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