Steueraffäre: Ermittler: Deutsche transferierten 40 Millionen von Liechtenstein nach Asien und Cayman Islands

Steueraffäre: Ermittler: Deutsche transferierten 40 Millionen von Liechtenstein nach Asien und Cayman Islands

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Das Schloss der Fürstenfamilie im liechtensteinischen Vaduz

Gut 40 Millionen Euro von Geheimkonten Deutscher in Liechtenstein sind in den vergangenen zwölf Monaten an asiatische Bankenplätze und an Banken auf die Cayman Islands und Bahamas überwiesen worden.

Nach Informationen der WirtschaftsWoche aus Ermittlerkreisen sei es schwierig für den deutschen Fiskus, dieses Geld wieder zurückzuholen.

Die Cayman Islands sein als Paradies für Steuersünder angeblich sehr viel sicherer, heißt es aus Ermittlerkreisen, da Banken auf den Cayman Islands sich im geringeren Umfang elektronischer Datenbanken für die Speicherung von Details aus Kundenkreisen bedienten.

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Aus Kreisen von Finanzämtern in Hamburg, Berlin und München heißt es, es würde nicht nur eine Flut von Selbstanzeigen, sondern auch auch Anzeigen von Familienmitgliedern angeblicher Steuersünder bei den Ämtern eingehen.

Inzwischen hat die Liechtensteiner Polizei eine 20-köpfige Sonderkommission gebildet, um undichte Stellen in Liechteinsteiner Banken zu suchen. "Wir arbeiten im Auftrag der Liechtensteiner Staatsanwaltschaft", sagt Polizeisprecherin Tina Enz der WirtschaftsWoche.

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