
Felix Magath, 57, beschäftigt nach seinem abrupten Abgang beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 gleich drei Anwaltskanzleien, um Vorwürfe abzuwehren und seine Rechte durchzusetzen. Neben Medienanwalt Ralf Höcker hat Magath auch die Kanzleien Allen & Overy sowie Behrens & Partner aus Hamburg beauftragt. Schalke 04 lässt sich von dem Rechtsanwaltsbüro Schmidt von der Osten & Huber vertreten. Mithilfe der Anwälte will Magath nun offensichtlich seine Abfindung einfordern; es soll dabei um zwölf Millionen Euro gehen.
Der Verein wirft seinem früheren Trainer einen Verstoß gegen die Satzung vor. Magath soll den Aufsichtsrat nicht um Genehmigung für einzelne Transfers gebeten haben, was ab einer Summe von 300.000 Euro vorgeschrieben ist. Falls Magath der Verstoß nachzuweisen ist, könnte der Verein um eine Zahlung herumkommen. Magath sagt, er habe sich nichts zuschulden kommen lassen. Sein Nachfolger auf Schalke wird Ralf Rangnick.













