Studie: Gute Chancen für deutsche Autozulieferer bei Konsolidierung der Branche

Studie: Gute Chancen für deutsche Autozulieferer bei Konsolidierung der Branche

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Ein Mitarbeiter des Automobilzulieferers Bosch fertigt Dieseleinspritzpumpen der neuesten Generation.

Deutsche Autozulieferer haben sehr gute Chancen, aus der gegenwärtigen Krise als Gewinner hervorzugehen. Das belegt eine Studie des Frankfurter Beratungsunternehmens PRTM, die der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegt.

Zentrales Ergebnis: Mit Bayer, BASF, Bosch, ElringKlinger, ThyssenKrupp und Knorr Bremse haben sechs der acht Unternehmen mit der größten Kraft, Konkurrenten zu übernehmen, ihren Hauptsitz hierzulande – obwohl nur gut ein Drittel der 39 untersuchten Unternehmen aus Deutschland kommt.

Für die Studie wurde ein Index für die Akquisitionskraft gebildet, der sich aus Kenngrößen wie Umsatz, Gewinn, Finanzstärke, Innovationskraft, Zugang zu Kapital, Kundenstruktur und Produktpalette zusammensetzt. Anders als die schwer angeschlagene Zulieferindustrie in den USA haben viele deutsche Unternehmen in den vergangenen Jahren ihr Eigenkapital erhöht, die Kosten gesenkt und die führende Position bei den Innovationen weltweit ausgebaut. In der Topgruppe der übernahmestärksten Unternehmen gilt aktuell das besondere Augenmerk Bosch, ElringKlinger im schwäbischen Dettingen und Knorr Bremse in München.

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PRTM-Geschäftsführer Norbert Wittemann: „Sie sind stark und gleichzeitig unabhängig, sie können relativ spontan zugreifen, wenn sich eine Gelegenheit am Markt bietet.“ Bosch könnte sich, so die Prognose der PRTM-Berater, das Lichtmaschinen-, Scheibenwischer- und Anlasser-Geschäft von Valeo greifen, der Lichttechnikanbieter Hella aus dem westfälischen Lippstadt den Geschäftsbereich Licht des US-Konkurrenten Federal Mogul. Der wiederum könnte seine Bremsenproduktion an Knorr verkaufen. Die Unternehmen wollten sich gegenüber der WirtschaftsWoche dazu nicht äußern.

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