Kommentare zu: Audi hängt Mercedes ab

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8 Kommentare
  • 19.10.2009, 15:52 UhrAnonymer Benutzer: Vorausschauendes Fahren

    Alle Daimler-Probleme sind ausnahmslos das Resultat kurzfristigen Agierens und einer verherenden Unternehmenskultur. Die Aufbauarbeit wird sehr teuer werden. Woher soll das "neue Denken" generiert werden? Früher war befehl-Gehorsam die Kultur. Die kreativen Denker arbeiten heute woanders.

  • 19.10.2009, 15:59 UhrAnonymer Benutzer: Kampagne

    Das ist mal wieder eine der zunehmenden, versteckten Schmutzkampagnen Seitens Audi gegen den Premiumhersteller Daimler. Der Fachhochschulfuzzy Duddelhöfer, ein eitler Propagandist im Dienste anderer, ist dieses Mal der Zeuge für den angeblichen Niedergang von Daimler und die korrupte Spingerpresse die Speerspitze, die die angebliche Neuigkeit unters Volk bringt.

    Audi ist inzwischen zum Ersatz-Premium der "verarmenden" deutschen Mittelschicht geworden und in einem alten Neidhammelreflex kann man keine andere Marke über sich dulden. Daher ist die gegenwäritge Treibjagd auf Daimler hier so erfolgreich.

    Die Folge wird sein, dass die wirklichen zwei Premiumhersteller nur noch im Ausland expandieren werden: Daimler geht wie Audi nach Ungarn, bMW baut das USA- und Chinageschäft aus. Auf der Strecke bleiben die deutsche Arbeitsplätze. Prost!

  • 19.10.2009, 20:54 UhrAnonymer Benutzer: Thomas M.

    Premium wird vor allem übers image verkauft - und da hapert es bei Mb seit langem. Audi hat beim Thema Marke den wohl konsequentesten Weg beschritten und besitzt heute alles, was Mb nicht (mehr) hat. Die Schwächen bei den Produkten (Qualität) von Mb verschärfen die Krise noch.

  • 19.10.2009, 22:17 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    im Grossen und Ganzen stimmt alles, aber:

    "Während die ingolstädter von der Nutzung zahlreicher VW-Plattformen profitieren, mache Mercedes zu viel in Eigenregie."

    Was ist das für ein Argument? VW wird stärker subventioniert, und daher hat Audi Zugriff auf billigere Technologie des Mutterkonzerns. Wie soll Mercedes das nachmachen?

    "Nur Jaguar hat in Deutschland ältere Käufer als Mercedes." - das ist es. Vielleicht wenn ich 60 bin, denke ich über den Stern nach. Aber vielleicht eben nicht. Vor wenigen Wochen habe ich mich in die neuste S-Klasse gesetzt. Eindruck? Nicht besser als mein A6, dafür aber deutlich weniger Platz. Das gleiche betrifft übrigens den bMW 5er und 7er.

    ich fahre schon den 4 A6. Es gab am Anfang massive Probleme, und Designprobleme gibt es bis heute (z.b. Getränkehalter direkt hinter hochsensibler Elektronik, wer zu stark bremst, ist gleich tausend Euro los - Audi stellt sich hierbei leider dumm).

  • 19.10.2009, 23:09 UhrAnonymer Benutzer: Degro

    ich bin mit Mercedes auch nicht so zufrieden wie es eigenlich sein sollte (Rost nach 3 Jahren an allen Türen und
    der Heckklappe). Aber das ich jedes Jahr einmal mit Totalausfall (3x Zündspulen, 1x Wasserpumpe, Temperaturfühler, Klimaanlage usw.) wie bei AUDi liegengeblieben bin, ist bei Mercedes noch nicht vorgekommen. AUDi ist eine schicke Karosserie mit billigstkomponenten unter der Motorhaube und der Kunde
    hat dann oft das Nachsehen. Siehe auch Mototortalk.de.
    Viele AUDi-Fahrer werden mit der Zeit geheilt werden. Nach 2 Jahren gibt es dann nichts mehr - jeder Fabrik- und Einkaufsmurks muß dann teuer bezahlt werden. Anders
    bei Mercedes wo vieles aus Kulanzreglung repariert wird.
    Es gibt auch einen sehr großen Qualitätsunterschied zwischen Mercedes- und VW/AUDi Werkstätten.

  • 20.10.2009, 08:52 UhrAnonymer Benutzer: Ferdinand Pietsch

    Auch bei Audi sitzen ein paar Controller zu viel, die Zahlen im Kopf aber keinen Lackverstand haben und das eine oder andre Technikteil geht pünktlich nach der Garantie kaputt. Hochmut kommt, siehe Mercedes, vor dem Fall !

  • 20.10.2009, 13:23 UhrAnonymer Benutzer: Steigenberger

    Wann kommt endlich der ELCHTEST für die ganze Daimler AG.

    Jahrzehnte konnte Daimlerbenz aus dem Vollen schöpfen dank kluger, vorausschauender Vorstandsvorsitzender wie Herr Zahn.
    Dann kamen Outsider wie Reuter, der zig. miliarden in einen nicht funktionierenden Technologiekonzern steckte u. der emporkömmling Schrempp, der in der grössenwahnsinnigen Welt-AG weitere Miliarden versenkte, Fazit, der ganze Reserveschatz von Db wurde von diesen beiden Herren verpulvert, insgesamt ein firmenwert von ca. 60 milliarden Euro !
    Diese Mittel fehlen nun für die Restrukturierung, Daimler muss anleihen für 9 % Zinsen + mehr aufnehmen nur weil keine eigenen Mittel mehr vorhanden sind !
    Es kommen aber auch alle ungünstigen Momente zusammen, der LKW-bereich leidet unter dem lahmenden Welthandel, die bussparte unter der Sparsamkeit der Kommunen.
    Die PKW-Sparte ist zersplittert zwischen Premiumbereich mit Qualitätsmängeln u. dem Smart/Mb 150 - 190 bereich, wo wegen des viel zu geringen Volumens betriebswirtschaftlich nur Verluste geschrieben werden können.
    Wichtige Auslandsmärkte wie China wurden stark vernachlässigt, das rächt sich jetzt in der Weltkrisenzeit !

    Trotzdem hat der Vorstand von Daimler durch diesen grossen "Elchtest" wohl erkannt, dass massiv umgesteuert werden muss.
    Kostenreduzierungen ohne Qualitätsverschlechterungen, Produktionsverlagerungen in günstigere Standorte, Kooperationen für das Massengeschäft, all das wird Daimler wieder Auftrieb geben.

    Wenn die Weltwirtschaft wieder anzieht wird auch das Nutzfahrzeuggeschäft wieder brummen, das haben weder audi noch bMW zu bieten, daher hinken auch die Vergleiche, Daimer ist mehr als nur der mercedes !

  • 20.10.2009, 13:28 UhrAnonymer Benutzer: Audifan

    Wie der mein Nickname schon sagt bin ich Audifan. Aber ich sehe auch eine große Gefahr, die meine Vorredner schon angesprochen haben. Der Qualitätseindruck ist wesentlich höher als die tatsächliche Qualität.Die Autos, die Audi gepuscht haben (z.b. Audi 80), hatten eine bessere Qualität als die heutigen. Audi riskiert, dass die Kunden, die sehr viel Geld ausgegeben haben, sich nach 1-2 Autos von der Marke abwenden. So ist es mir bei Opel ergangen. Nach einem Opel Vectra habe ich mir geschworen: "Nie wieder Opel". Dies habe ich bis heute beibehalten und werde es wohl auch in Zukunft tun.

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