Subway: Probleme bei Subway spitzen sich zu

Subway: Probleme bei Subway spitzen sich zu

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Sandwich-Zubereitung bei Subway

von Oliver Voß

Die Kette kämpft hierzulande mit rebellierenden Franchisenehmern und Banken. Ein Veteran soll es richten.

Jetzt ist Subway-Gründer Fred De Luca der Geduldsfaden gerissen: Um das Deutschlandgeschäft der Sandwich-Kette in den Griff zu bekommen, holt er seinen Schwager Marty Adomat aus dem Ruhestand. Der Pensionär – einst einer der routiniertesten Manager des Unternehmens – soll die Wogen zwischen dem Konzern und deutschen Franchisenehmern glätten. De Luca höchstpersönlich kommt in diesen Tagen auch nach Deutschland. Denn die Praktiken der Kette sorgen hierzulande seit geraumer Zeit für Unruhe. So beklagen Franchisenehmer, dass Subway sie nicht genügend berate, sie deshalb ihre wirtschaftlichen Ziele nicht erreichen würden.

Tatsächlich ist die Zahl der Insolvenzen hoch. Seit Anfang des Jahres weigern sich zudem einige Franchisenehmer, die monatlichen Lizenzgebühren von 12,5 Prozent des Umsatzes zu überweisen. Daraufhin entmachtete Subway Deutschland-Chef Michael Pokorski, sucht nun einen Nachfolger. Neben diesen Schwierigkeiten bekommt Adomat ein weiteres Problem: Die Deutsche Bank hat inzwischen ihre Finanzierungskooperation aufgekündigt. „Es werden keine Verträge mit neuen Franchisenehmern mehr geschlossen“, sagt eine Person, die mit der Entscheidung vertraut ist. Allerdings arbeitet die Bank mit Subway-Partnern, mit denen bereits Kreditverträge geschlossen wurden, weiterhin zusammen. 2007 hatten Subway und Deutsche Bank diese Partnerschaft vereinbart, damit Franchisenehmer schneller und leichter an Kapital gelangen können, um eigene Restaurants zu eröffnen.

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Wachstumspläne revidiert

Doch Subway fiel es zuletzt immer schwerer, neue Interessenten zu finden. Wegen der Unzufriedenheit der Partner wurde das Unternehmen im vorigen Jahr sogar aus dem Deutschen Franchise Verband geworfen. Seine ursprünglichen Wachstumspläne für den hiesigen Markt musste der US-Konzern inzwischen revidieren. Bis 2011 wollte er sein Restaurantnetz von 800 auf 1500 Filialen erweitern – größer werden als Konkurrent McDonald’s. Ziel sind nun nur noch 900 Restaurants. Und für manchen Subway-Kenner gilt selbst das als ambitioniert.

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