Südchina-Reise Teil VII: Flug nach Hongkong und Suche nach unserem Hostel

Südchina-Reise Teil VII: Flug nach Hongkong und Suche nach unserem Hostel

Am 6.2. flogen wir nach Hongkong. Hongkong war bekanntlich bis 1997 britische Kolonie, doch obwohl Hongkong seit über 10 Jahren wieder zu China gehört, stellt sich die Einreise nach Hongkong noch relativ kompliziert dar.

Wenn man auf der Reise nach Hongkong Geld sparen möchte, bietet sich die Möglichkeit an, nicht direkt nach Hongkong, sondern in die Nachbarstadt Shenzhen zu fliegen, von wo aus man ungefähr eine dreiviertel Stunde nach Hongkong fährt. Aus diesem Grunde flogen wir also von Kunming nach Shenzhen. Vom Flughafen Shenzhen muss man zunächst den  Grenzübergang Lo Wu ansteuern, um aus China auszureisen. Wenn Sie als Tourist nach China fliegen und beabsichtigen, nach Hongkong zu reisen, sollten Sie darauf achten, ein mehrmaliges Einreisevisum zu beantragen. Denn wenn sie in Hongkong einreisen, wird Ihr Visum für China automatisch ungültig. Weil wir ein Studentenvisum haben, und dieses nach Immatrikulation an der Hochschule in eine einjährige Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt wurde, gilt diese Regel für uns nicht.

Nach der Erledigung aller Formalitäten reist man am Grenzübergang Lo Wu in Hongkong ein. Von dort aus bietet es sich an, mit der Metro in den Stadtkern Hongkongs zu fahren.

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Wir hatten vorab ein Youthhostel im Stadtteil Tsim Sha Tsui gebucht. Als wir in der Chungking Mansion auf der Nathan Road ankamen und nach längerer Suche das „Hong Kong Star Hostel“ gefunden hatten, gab es leider ein Problem. Wir waren zwar an der richtigen Adresse angelangt, jedoch öffnete niemand die Tür, sodass wir nicht einchecken konnten. Als wir wieder in das Erdgeschoss der Chungking Mansion fuhren, boten uns umgehend 5 eifrige Inder ein Zimmer in ihrem Hostel an. An dieser Stelle muss ich Ihnen erklären, dass die Chungking Mansion ein riesiges Gebäude ist, welches 14 Stockwerke hat, die sich dann noch in die Blöcke A bis E aufteilen. In jedem Block gibt es auf jedem Stockwerk mindestens eine Pension. Wenn man in die Chungking Mansion eintritt, denkt man, man sei in Delhi gelandet, denn es wimmelt hier von Indern. Aufgrund des großen Angebots an Hostels konnten wir zum Glück noch ein anderes Zimmer finden. Als wir die Tür zu unserem Zimmer aufschlossen, waren wir ein wenig verdutzt. Wir wussten zwar, dass die Zimmer im Vergleich zu Zimmern in China teurer sind, aber wir hätten nicht gedacht, dass sie dazu auch noch viel kleiner sind. Wir wohnten für 6 Nächte in einem knapp 4 Quadratmeter großen Zimmer (mit Bad), pro Nacht zahlten wir insgesamt 200 Hongkongdollar (ca. 20 Euro€).

Am nächsten Morgen riefen wir in unserem ursprünglichen Hostel an und erfuhren, dass wegen Chunjie (chinesisches Neujahr), niemand da gewesen sei. Es war kein Problem, die Buchung zu stornieren.

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