Südchina-Reise Teil XI: Ausflug nach Macau

Südchina-Reise Teil XI: Ausflug nach Macau

An unserem letzten Tag in Hongkong machten wir einen Tagesausflug nach Macau.

Zwar fährt man mit der Fähre nur eine Stunde nach Macau, doch als wir am Star Ferry Pier auf Hong Kong Islands die Tickets für Macau buchen wollten, konnten wir aufgrund des Massentourismus in Hong Kong während der National Holidays nur Tickets für zwei Stunden später erstehen.

Als wir in Macau ankamen, wartete der nächste Kampf gegen die Massen von Festlandschinesenbesuchern auf uns, denn bei der Einreise nach Macau werden überaus gründlich alle Visa kontrolliert. Auf dem Bild können Sie sehen, wie viele Menschen mit uns zusammen in Macau einreisen wollten. Es gab ungefähr 9 Schalter, an denen dann jeweils 60 Menschen anstanden. Wir warteten circa anderthalb Stunden vor unserem Schalter und als wir endlich losziehen konnten, fing es in Macau schon fast an zu dämmern.

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Zur Kurzinfo: Macaus Vergangenheit ist stark europäisch geprägt; schon im 16. Jahrhundert, 200 Jahre vor Hong Kong, machten Händler und Jesuiten es zur portugiesischen Enklave, die 450 Jahre lang unter portugiesischer Gesetzgebung stand, bis sie 1999 an China zurückgegeben wurde. In Macau gibt es fast an jeder Ecke Bauten im europäischen Stil. Auch viele Schilder sind noch dreisprachig: Chinesisch, Englisch und Portugiesisch.

Wir fuhren mit einem Bus zuerst zu den Ruinas de Sao Paulo. Eine herrliche, abgebröckelte Fassade ist alles, was von der einstmals prächtigen Kathedrale der Jesuiten übrig ist. Japaner, die zum Christentum übergetreten waren und wegen religiöser Repressionen im 16. Jahrhundert nach Macau flüchteten, bauten die Kathedrale. Im 18. Jahrhundert wurden die Jesuiten aus Macau vertrieben, die Kathedrale nutzte man als Kaserne, bis sie 1835 durch einen Brand zerstört wurde.

Angrenzend zu den Ruinas de Sao Paolo findet man die Fortaleza do Monte. Dies ist eine Festung, die 1616 zum Schutz der portugiesischen Sieder in Macau gebaut wurde. Die dicken Mauern, auf denen alte Kanonen stehen, ragen immer noch eindrucksvoll hervor und wirken immer noch so uneinnehmbar, wie sie 1622 waren, als angreifende niederländische Truppen abgewehrt wurden.

Nach der Besichtigung der Fortaleza do Monte, schlenderten wir durch die Altstadt von Macau, bis wir am Largo de Senado angelangt waren. Dies ist das symbolträchtige Herz von Macau, wo noch zahlreiche Kolonialbauten stehen.

Interessant ist auch die in Macao angebotene Küche. Die kleinen chinesischen Restaurants bieten nämlich auch noch portugiesische Speisen an.

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