Tablet-Computer: United Internet bringt iPad-Konkurrenten auf den Markt

Tablet-Computer: United Internet bringt iPad-Konkurrenten auf den Markt

von Thomas Kuhn

United-Internet-Gründer Ralph Dommermuth will Apple mit einem eigenen Pad angreifen. Es soll Anfang Juli kommen.

Wann immer neue Kommunikationstechniken zum Sprung in die deutschen Haushalte ansetzen, Ralph Dommermuth macht sie reif für den Massenmarkt. Ob Turbo-Internet, mobile E-Mails oder Online-Telefonate für alle – stets trieb der Chef des Westerwälder Unternehmens United Internet die Konkurrenz mit Technik zum Kampfpreis vor sich her.

Nun setzt der Online-Unternehmer zum nächsten Streich an: Voraussichtlich Anfang Juli bringt der Selfmade-Milliardär nach Informationen der WirtschaftsWoche eine Art „iPad für alle“ auf den Markt. Das Gerät soll zunächst gemeinsam mit einem DSL-Internet-Zugang vertrieben, später aber auch ohne Online-Vertrag verkauft werden. Obwohl sich Dommermuths Pad in Optik und Funktion eng an Apples iPad anlehnt, soll der Bildschirm-Rechner aus dem Westerwald deutlich weniger kosten. Das iPad steht je nach Ausstattung für 499 bis 799 Euro in den Läden – und fand seit dem Marktstart im April weltweit schon weit mehr als zwei Millionen Käufer.

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Wie das iPad lässt sich auch der Flachmann aus Montabaur über ein berührungsempfindliches Display steuern, ist mit umfangreicher Multimedia-Software ausgestattet und kann über schnurlose WLAN-Computernetze oder über Mobilfunk aufs Internet zugreifen. Als Betriebssystem für sein Pad habe Dommermuth Googles lizenzkostenfreies Android gewählt, für das er angeblich sogar einen eigenen Software-Shop entwickeln lässt, ähnlich Apples erfolgreichem App-Store, heißt es im Umfeld des Westerwälder Unternehmens.

Offiziell will sich bei United Internet niemand zu den Plänen äußern. Doch das „Pad für alle“ trifft den Trend: Denn auch Computer-Größen wie Dell, Hewlett-Packard oder Asus sowie Neulinge im Tablet-Rechner-Geschäft wie der deutsche Anbieter Neofonie haben auf Apples jüngsten Bestseller reagiert und eigene Bildschirm-Rechner angekündigt. Zudem erwarten Branchenexperten, dass der Online-Händler Amazon in den nächsten Monaten einen E-Reader mit videofähigem Farbbildschirm anbietet. Bisher hat Amazons Lesegerät Kindle nur ein Schwarz-Weiß-Display.

Ob Dommermuth mit seinem Gerät Erfolg hat, hängt deshalb auch stark davon ab, wie schnell er seinen Tablet-Rechner in großen Stückzahlen unters Volk bringen kann.

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