Tarifeinigung: Streik der Fluglotsen vom Tisch

Tarifeinigung: Streik der Fluglotsen vom Tisch

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Bodenlotsin auf dem Flughafen Frankfurt am Main Foto: Thomas Lohnes/dapd

Die Gewerkschaft der Fluglotsen GdF und die Deutsche Flugsicherung (DFS) haben sich nach monatelanger Hängepartie auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Für eine Laufzeit von 17 Monaten erhalten alle Mitarbeiter der Flugsicherung in zwei Stufen 5,2 Prozent mehr Gehalt, wie die Arbeitgeberseite mitteilte. Die Fluglotsen hatten eine Erhöhung um 6,5 Prozent über zwölf Monate gefordert. Die beiden Streitparteien hatten seit 10 Uhr in Frankfurt verhandelt. Da die Gespräche schon mehrmals geplatzt waren, hatte sich das Verkehrsministerium eingeschaltet. Die Fluglotsen-Gewerkschaft GdF bestätigte den Kompromiss. Im Fall eines Scheiterns der Verhandlungen hatten die Lotsen noch für diese Woche mit einem Streik gedroht. Damit ist ein Tarifkonflikt gelöst, der sich seit Jahresbeginn hingezogen hatte.

Anfang August war die Situation eskaliert - die Fluglotsen wollten zwei Mal einen kompletten Vormittag lang den Flugverkehr lahmlegen. Die Arbeitsniederlegungen wurden jedoch beide Male kurz vorher verhindert. Durch die Streiks standen jeweils bis zu 2500 Flüge auf der Kippe, bis zu 400.000 Passagiere wären gestrandet. In Deutschland arbeiten nach Gewerkschafts-Angaben etwa 5500 Beschäftigte bei der Flugsicherung, davon 2400 Fluglotsen.

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