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Telekommunikation: Deutsche Telekom nennt Termin für Auslagerung

von wiw/RTR

Die Deutsche Telekom will sich bis Ende April mit den Gewerkschaften über die Auslagerung von bis zu 50.000 Service-Mitarbeitern in konzerneigene Gesellschaften geeinigt haben.

Telekom: Eine interne Studie stellt die Geschäftsgrundlage infrage,  dpa

„Der Zieltermin für die Ausgründung ist der 1. Juli. Den halten wir für anspruchsvoll, aber auch für machbar“, sagte Karl-Gerhard Eick, Kommissarischer Personalvorstand bei der Telekom, heute in Bonn. Am Dienstag beginnt die zweite Verhandlungsrunde. Eick wollte sich nicht dazu äußern, was die Telekom plane, falls keine Einigung mit der Gewerkschaft Verdi erreicht wird. „Ich bin zunächst mal Optimist“, sagte der Personalchef. Er fügte aber hinzu: „Zu der Ausgründung und der rechtlichen Verselbstständigung brauche ich zunächst mal nicht die Zustimmung von Verdi.“ Ziel sei es, zusammen mit der Gewerkschaft die Beschäftigung im Konzern langfristig zu sichern. Dazu müsse es gelingen, die Kosten pro Arbeitsstunde zu senken, sagte Eick. „Die Erhöhung der Wochenarbeitszeit ist ganz wesentlicher Bestandteil.“ Je höher diese über den bisherigen 34 Stunden liege, desto weniger seien Eingriffe beim Gehalt notwendig. Anfängern will die Telekom jedoch deutlich weniger zahlen als bislang. Dabei will sich der Konzern an dem Tarifvertrag orientieren, der mit Verdi für den Kundenservice der Mobilfunktochter T-Mobile und die Vertriebsläden (T-Punkte) vereinbart worden war. Einsteiger erhalten hier ein Jahresgehalt von 20.000 Euro bei 38 Stunden. In der Festnetzsparte der Telekom erhalten Anfänger 30.000 bis 34.000 Euro bei 34 Stunden in der Woche. Eick signalisierte im Gegenzug erneut Bereitschaft, über eine Verlängerung des Ende 2008 auslaufenden Kündigungsverzichts vorzeitig zu reden. Zudem sei der Konzern bereit, die Fremdvergabe zurückzufahren, um intern Beschäftigung zu sichern.Auch auf ein neues Personalabbauprogramm würde der Konzern verzichten.

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