Telekommunikation: Telekom will Festnetz und Mobilfunk verschmelzen

Telekommunikation: Telekom will Festnetz und Mobilfunk verschmelzen

Bild vergrößern

Festnetz und Mobilfunk sollen nach dem Willen von Telekom-Chef René Obermann miteinander verschmelzen - auch technisch. Erste Produkte wird der rosa Riese auf der CeBIT vorstellen

Die Deutsche Telekom plant offenbar einen grundlegenden Umbau des Konzerns. Vorstandschef René Obermann die beiden wichtigsten Konzernsparten Festnetz und Mobilfunk zusammenlegen.

Das berichtet das „Handelsblatt“ in seiner heutigen Ausgabe. Diese beiden Bereiche machen knapp die Hälfte des Jahresumsatzes von zuletzt 62,5 Milliarden Euro aus. Morgen soll der Aufsichtsrat über den Plan abstimmen. Mit der geplanten Fusion vollziehe Obermann, was er bei seiner Amtsübernahme Ende 2006 begonnen habe, heißt es im „Handelsblatt“ weiter.

Damals führte der neue Chef, der zuvor die Mobilfunksparte geführt hatte, in einem ersten Umbauschritt konzernübergreifende Verantwortungen ein, verzichtete jedoch auf die Zusammenlegung von Festnetz und Mobilfunk. Auf den Märkten seien beide Bereiche seither eng zusammengewachsen, Konkurrenten haben den Schritt der Telekom bereits vollzogen. Die Telekom wollte sich zu den Plänen nicht äußern.

Anzeige

Neue Dienste auf der CeBIT

Doch auch technisch sollen Festnetz und Mobilfunk verschmelzen. Auf einem Presse-Workshop zeigte die Telekom gestern, welche neuen Produkte und Dienste sie auf der diesjährigen Computermesse CeBIT (3. bis 8. März) in Hannover vorstellen wird. Dabei steht offenbar das IPTV-Produkt des rosa Riesen im Vordergrund: Der eigene Mobilfunk- und Festnetzanschluss des Kunden soll auch über den heimischen Fernseher zugänglich werden.

Mit "Community 1.0" sollen Familie, Freunde und Bekannte immer im Blick sein - eine einheitliche Benutzerobefläche auf dem Handy und dem Computer machen es möglich. Der Nutzer soll dadurch auf Anwendungen, Inhalte, persönliche und soziale Netze von überall zugreifen können - ganz gleich, welches Endgerät er verwendet. Nach den Vorstellungen der Telekom bietet "Community 1.0" Kurznachrichten, Multimedia-Botschaften. E-Mail und Echtzeit-Benachrichtigungen in einem.

Wer das IPTV-Angebot T-Home-Entertain des Bonner Konzerns nutzt, soll künftig auch Zugriff auf seine Mails per Fernseher erhalten. Solche Versuche hat es schon vor Jahren gegeben - damals ließen sich die E-Mails sogar am Fernsehbildschirm beantworten, was beim Telekom-Angebot nicht der Fall sein soll. Doch durchgesetzt hatte sich der Dienst seinerzeit nicht. Und schließlich kann schon jetzt die Webseite jedes E-Mail-Anbieters wie etwa Yahoo!Mail, Hotmail von Microsoft oder GoogleMail sowohl per PC als auch vom Handy aus angesteuert werden, vorausgesetzt der Nutzer hat die Endgeräte korrekt konfiguriert.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%