Thomas Cook: Vorerst keine Deals mehr in Deutschland

Thomas Cook: Vorerst keine Deals mehr in Deutschland

von Christian Schlesiger

Der Reiseveranstalter Thomas Cook will sich vorerst auf das britische Heimgeschäft konzentrieren. Vor kurzem beworbene Zukäufe in Deutschland stehen erst an zweiter Stelle.

Der angeschlagene Londoner Reiseveranstalter Thomas Cook ändert seine Wachstumsstrategie: Die Marktkonsolidierung in Deutschland, für die zahlreiche Manager bei Thomas Cook intern geworben hatten, ist auf Eis gelegt. "Derzeit gibt es keine Pläne für weitere Deals in Deutschland", erklärte die Konzernzentrale auf Anfrage der WirtschaftsWoche.

Im vergangenen Jahr kaufte der Konzern den Hamburger Türkeispezialisten Öger Tours. Die Marge liegt in Deutschland wegen der zahlreichen Mittelständler, die mit geringen Renditen von einem Prozent zufrieden sind, bei rund drei Prozent - konzernweit der niedrigste Wert.

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In Großbritannien plagen den Konzern strukturelle Probleme. Wegen fehlender Produktdifferenzierung etwa bei Clubs und exklusiven Hotels ist Thomas Cook gezwungen, seine Pauschalreisen besonders preiswert zu verkaufen. Geringverdiener geben zurzeit wegen der Konjunkturschwäche in Großbritannien weniger Geld für Urlaub aus. Wegen der Probleme trat Konzernchef Manny Fontenla-Novoa vor wenigen Tagen zurück.

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