Thomas Ganswindt: Ex-Siemens-Manager auf der Anklagebank

Thomas Ganswindt: Ex-Siemens-Manager auf der Anklagebank

Thomas Ganswindt, 50, muss ab 20. Januar für zehn Tage auf der Anklagebank des Landgerichts München I Platz nehmen. Die Vorwürfe an den Ex-Zentralvorstand, der bis 2005 noch als potenzieller Nachfolger des Konzernchefs Heinrich von Pierer gehandelt wurde: Bestechung und Steuerhinterziehung.

„TG“ - so hieß er hausintern – ist der ranghöchste Siemensianer, der im Zuge der Korruptions-Affäre vors Strafgericht muss. Laut Anklage soll der Maschinenbauer von schwarzen Kassen und Schmiergeldzahlungen gewusst, aber nichts dagegen getan haben. Der leidenschaftliche Sportwagenfahrer ist seinen Sessel bei Siemens längst los.

Als Klaus Kleinfeld an ihm vorbeizog, flüchtete er 2006 zum Messgeräteproduzenten Elster. Nur drei Monate später kam der Siemens-Korruptionsskandal raus  - und Ganswindt  vorübergehend in U-Haft. Dem Porsche-Fan aus dem Ruhrpott droht außer einer mehrjährige Haftstrafe auch der finanzielle Crash: Siemens verlangt Schadensersatz von Ganswindt.

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