Tod einer Poplegende: Musik von Michael Jackson erlebt wahren Verkaufsboom

Tod einer Poplegende: Musik von Michael Jackson erlebt wahren Verkaufsboom

Bild vergrößern

Die Michael-Jackson-Alben "BAD" und "Thriller" werden auch in deutschen Diskotheken wieder gespielt

Nach dem Tod von Michael Jackson gibt es in Deutschland einen nie dagewesenen Run auf seine Songs. Media Control registrierte nach eigener Aussage einen Verkaufsboom wie ihn das Unternehmen in 32 Jahren noch nie in so kurzer Zeit erlebte.

Allein im Musik-Download wurden demnach am Wochenende über 100.000 Verkäufe registriert. Bei den Singles ist die Bilanz weltrekordverdächtig: 22 Jackson-Songs sind in den Trend-Charts platziert. Am besten schneidet „Thriller“ ab: Die Single belegt aktuell Platz sechs des Trend-Rankings und erreicht damit eine höhere Platzierung als zu Jacksons Lebzeiten. In den Album-Trendcharts katapultierte sich „Thriller“ - das erfolgreichste Jackson-Album aller Zeiten - am weitesten nach vorn. Insgesamt zehn Jackson-Alben sind in den Trend-Charts platziert, wie Media Control heute mitteilte.

Kampf um Jackos Erbe entbrannt

Keine vier Tage nach dem Tod von Popstar Michael Jackson ist der Kampf um sein Erbe entbrannt. Jacksons Mutter Katherine will das Sorgerecht für die drei Kinder. Gemeinsam mit ihrem Mann Joe beansprucht sie auch die Kontrolle über Jacksons Vermögen. „Nur Katherine und ich haben die Vollmacht für unseren Sohn und seine Kinder“, ließ der 79-jährige Vater laut „Los Angeles Times“ (heutige Ausgabe) durch einen Sprecher erklären.

Anzeige

Der Tod des legendären Sängers gibt derweil weiter Rätsel auf: Die Leiche Jacksons wies nach einem Bericht der britischen Zeitung „The Sun“ zahlreiche Narben und Verletzungen auf. Der Musiker hatte demnach bei seinem Tod nur teils aufgelöste Tabletten im Magen und wog bei einer Größe von 1,77 Metern knapp 51 Kilo. Das Boulevardblatt berief sich am Montag zwar auf Ergebnisse der Obduktion, schrieb allerdings nicht, wie es an die Informationen gelangte. Laut „Sun“ trug der Sänger an seinem Todestag eine Perücke, unter der er stellenweise kahlköpfig war. Zudem habe die Leiche Verletzungen von den erfolglosen Wiederbelebungsversuchen aufgewiesen. Außerdem gebe es in der Herzregion vier Einstichstellen von Spritzen. Laut „Sun“ sollte das Herz des Sängers mit Adrenalin wieder zum Schlagen gebracht werden.

Privatarzt fand Jackson

Der Privatarzt Conrad Murray, der die Wiederbelebung auf Jacksons Bett versucht hatte, berichtete überraschend von einem anfangs noch spürbaren Pulsschlag. Murrays Anwalt Edward Chernoff sagte, der Kardiologe sei am Todestag „zufällig“ in Jacksons Zimmer gekommen und habe ihn ohne Atmung vorgefunden. „Er fühlte den Puls. Es gab einen schwachen Puls in seiner Oberschenkel-Arterie. Er hat sofort mit der Herzdruckmassage angefangen“, sagte Chernoff.

Zudem ließ der Arzt versichern, er habe dem Musiker keine morphiumähnlichen Schmerzmittel verabreicht. Jackson war am Donnerstag mit 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Kurz vor seinem Tod soll der angeblich medikamentensüchtige Star nach Angaben des Internetdienstes tmz.com eine Spritze mit dem starken Schmerzmittel Demerol bekommen haben, die zum Tod geführt haben könnte. Solche Berichte seien „absolut falsch“, sagte Anwalt Chernoff laut „Los Angeles Times“.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%