Top-Personalien: Die wichtigsten Managerwechsel 2011

Top-Personalien: Die wichtigsten Managerwechsel 2011

von Claudia Tödtmann, Jürgen Salz, Martin Seiwert und Michael Kroker

Im Jahr 2011 stehen etliche Top-Manager vor wichtigen Karriereschritten. Welche vier Vorstände entspannt ins neue Jahr starten.

Geruhsame Monate

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Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser

Siemens Joe Kaeser, 53, steht vor einem eher geruhsamen Jahr: Zwar läuft sein Vertrag als Finanzvorstand am 31. März aus, doch der Aufsichtsrat hat ihn schon um weitere fünf Jahre verlängert. Einen Großteil der Baustellen im Unternehmen hat Kaeser gemeinsam mit Vorstandschef Peter Löscher bereits 2010 abgearbeitet: Im vierten Quartal des Ende September abgelaufenen Geschäftsjahres schrieb Siemens 1,2 Milliarden Euro im Medizintechnik-Sektor ab. Mitte Dezember konnte der Konzern die schwächelnde IT-Tochter SIS an Atos Origin verkaufen.

Bye-bye, New York

Der Vorstandsvorsitzende des Quelle: dpa

Der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns BASF, Jürgen Hambrecht (r), unterhält sich mit Finanzvorstand Kurt Bock

Bild: dpa

BASF Kurt Bock, 52, übernimmt im Frühjahr die Führung des größten Chemiekonzerns der Welt. Mit Ablauf der Hauptversammlung am 6. Mai tritt der bisherige Finanzvorstand die Nachfolge von BASF-Chef Jürgen Hambrecht, 64, an. Hambrecht hinterlässt ein gut bestelltes Haus: Nach dem Krisenjahr 2009 steht das Unternehmen wieder blendend da; Umsatz und Gewinne wachsen zweistellig. Bock, der dann für 63 Milliarden Euro Umsatz und weltweit über 100 000 Mitarbeiter verantwortlich zeichnet, will die BASF noch konjunkturunabhängiger machen.

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Statt in Massenchemikalien investiert er lieber in kleinere, feinere Geschäfte: Die Übernahme des Spezialchemieherstellers Cognis, der etwa die Waschmittel- und Kosmetikindustrie mit nachwachsenden Rohstoffen versorgt, hat Bock vorangetrieben. Weitere Akquisitionen dürften bald folgen. In zehn Jahren soll die BASF schließlich 90 Milliarden Euro umsetzen. Bevor Bock das Wachstum weiter vorantreibt, muss er noch seine Wohnung in New York auflösen. Der promovierte Betriebswirt war bislang auch für das US-Geschäft der BASF verantwortlich. Diese Aufgabe gibt er ab – Bock weiß jetzt schon, dass er Manhattan mit seinen Museen, Theatern und der lebendigen Musikszene vermissen wird.

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