Tourismus: Hoteliers jammern über geringere Auslastung

Tourismus: Hoteliers jammern über geringere Auslastung

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Der Eingang zu BrennerÁs Park-Hotel & Spa in Baden-Baden

Die Rezession hinterlässt auch in den Bilanzen deutscher Hoteliers ihre Spuren. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland sank in den ersten sieben Monaten des Jahres um sechs Prozent auf 30,5 Millionen.

Dies teilte das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mit. In der Statistik sind Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten sowie Campingplätze erfasst. Mit 5,6 Millionen entfielen die mit Abstand meisten Übernachtungen nach wie vor auf Gäste aus den Niederlanden. Dies ist ein Anteil von 18,2 Prozent an allen Übernachtungen ausländischer Gäste. Allerdings waren auch die Übernachtungszahlen niederländischer Gäste rückläufig (minus 1,4 Prozent).

Die USA konnten mit 2,5 Millionen Übernachtungen (acht Prozent) ihre zweite Position behaupten, trotz eines deutlichen Minus der Übernachtungszahl von 7,2 Prozent. Entgegen dem allgemeinen Rückgang stiegen die Übernachtungszahlen von Gästen aus der Schweiz um 4,8 Prozent auf 2,2 Millionen. Mit einem Anteil von 7,1 Prozent aller ausländischen Übernachtungen rückte die Schweiz damit auf den dritten Rang vor. Die Gäste aus Großbritannien wurden auf den vierten Rang verdrängt.

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Ihre Übernachtungszahl erreichte nach einer überdurchschnittlichen Abnahme um 15,8 Prozent nur noch 2 Millionen (6,6 Prozent). Noch deutlicher war der Rückgang der Übernachtungen von Gästen aus Japan (minus 23,2 Prozent) und China (minus 18,7 Prozent).

Insgesamt entfielen in Deutschland von Januar bis Juli 2009 14,7 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland. Diese spielten jedoch in den einzelnen Bundesländern eine sehr unterschiedliche Rolle: So wurden in Berlin 38,6 Prozent aller Übernachtungen von ausländischen Gästen gebucht, in Mecklenburg-Vorpommern lag dieser Anteil bei 2,9 Prozent.

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