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Uhrenhersteller: Swatch geht mit Optimismus ins neue Jahr

Quelle: Handelsblatt Online

Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch hat sich nach einem weniger stark als befürchteten Gewinnrückgang im vergangenen Jahr zuversichtlich für 2010 gezeigt. Die Umsätze im Januar seien die zweitstärksten jemals in einem Anfangsmonat registrierten gewesen.

Swatch ist für 2010 wieder optimistischer. Quelle: ap Quelle: handelsblatt.com
Swatch ist für 2010 wieder optimistischer. Quelle: ap Quelle: handelsblatt.com
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HB ZÜRICH. Konzernchef Nick Hayek zeigte sich optimistisch: Ein hohes zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen liege 2010 durchaus "im Bereich des Möglichen", sagte Hayek Reuters. An der Schweizer Börse schossen die Swatch-Aktien um mehr als fünf Prozent nach oben. Analysten sprachen übereinstimmend von einer sich spätestens seit dem zweiten Halbjahr abzeichnenden klaren Erholungstendenz.

Auch mit den Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr vermochten der Hersteller von Uhren der Marken Swatch, Omega und Glashütte zu überraschen: Mit 763 Mio. Franken (520 Mio. Euro) lag der Reingewinn zwar um knapp neun Prozent unter dem Vorjahresergebnis, aber deutlich über den von Analysten vorhergesagten 698 Mio. Franken. Im zweiten Halbjahr erreichte die operative Marge mit über 20 Prozent sogar in etwa den Wert von 2008. Wie bereits im Januar bekanntgegeben, sank der Umsatz 2009 um neun Prozent auf 5,42 Mrd. Franken. Dabei profitierte der weltgrößte Uhrenhersteller mit Sitz in Biel von einer guten Nachfrage im Fertiguhren-Segment.

Deutlich schwächer schnitt dagegen das spätzyklische Geschäft mit den Uhrwerken ab. Hier nimmt Swatch gegenwärtig Überkapazitäten und damit verbundene höhere Fixkosten in Kauf, um 2010 nicht wie in früheren Jahren wieder vor Nachfrageengpässen zu stehen. "Dies könnte sich noch als weitblickende Entscheidung herausstellen", meint Analyst Alessandro Migliorini von Helvea.

Allerdings will Swatch nach den krisenbedingt schwächeren Zahlen für 2009 eine leicht gekürzte Dividende von vier Franken je Inhaber- und 0,80 Franken je Namensaktie ausschütten. Im Vorjahr wurden noch 4,25 Franken je Inhaber und 0,85 Franken je Namensaktie gezahlt.

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