Umweltschutz: Die grüne Flotte

Umweltschutz: Die grüne Flotte

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AIDA Flotte

von Hans-Jürgen Klesse

Ihre Schornsteine rußen, sie verbrauchen Unmengen Energie und produzieren zuviel Abwasser: Kreuzfahrtschiffe gelten als Drecksschleudern. Für die neuen Modelle gilt das allerdings nicht mehr.

Insgesamt gesehen tragen Kreuzfahrtschiffe zwar nur minimal zur Luftverschmutzung und zur Belastung der Atmosphäre mit CO2 bei. Trotzdem sind die Musikdampfer in den vergangenen Jahren ins Gerede gekommen. Aber in der Branche tut sich was, vor allem die neuen Schiffe sind Vorreiter in Technologie und Umweltschutz. Ganz vorn dabei: der deutsche Marktführer Aida Cruises.

Wenn die Queen kommt staunen die Hamburger

Hamburg gilt als einer der schönsten Kreuzfahrthäfen weltweit, das Terminal liegt mitten im neuen Stadtteil Hafencity, das Zentrum der Stadt mit Rathausmarkt, Jungfernstieg und Alster ist ebenso bequem zu Fuß zu erreichen, wie der Michel, das Wahrzeichen der Stadt, die Landungsbrücken oder die Reeperbahn mit ihren Theatern, Musik-Clubs und Strip-Lokalen.

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Allein im Juli und August dieses Jahres kommen 15 Schiffe dort an, darunter auch die Queen Mary 2, die jedes Mal Tausende von Besuchern anlockt. Die Einwohner des neuen Stadtteils bekommen das alles frei Haus – beim Blick vom Balkon oder aus dem Fenster ihrer Wohnungen.

Motorenöl für den Sondermüll

Doch sie haben noch etwas frei Haus: Abgase aus den Schornsteinen der dicken Pötte. Rund um das Kreuzfahrtterminal ist die Schadstoffbelastung durch Stickoxide, Schwefeldioxid und Feinstaub aus den Dieselmotoren der Musikdampfer so hoch, dass eine Wohnbebauung eigentlich nicht zulässig wäre, berichtete der Spiegel schon vor vier Jahren.

Die meisten Kreuzfahrtschiffe sind wahre Dreckschleudern: Wie in der übrigen Schifffahrt auch, wird in den Dieselmotoren, die das Schiff antreiben, die aber auch die Stromversorgung während der Liegezeiten im Hafen sichern, ein Motorenöl verwendet, das wegen seiner vielen Rückstände eigentlich als Sondermüll entsorgt werden müsste.

Rußwolken ahoi

Wer sich beim Ablegen eines Kreuzfahrtschiffes einmal den Luxus erlaubt, auf den Schornstein zu schauen statt auf die winkenden Menschen am Ufer oder die imposante Stadtkulisse, weiß, wovon die Rede ist: Sobald die Maschinen anlaufen, werden dicke, schwarze Rauchwolken ausgestoßen. Obwohl das nicht sein müsste: Zumindest die modernen Schiffe könnten auch mit sauberem und weitgehend schadstofffreiem Marinediesel gefahren werden – bei allerdings höheren Kosten. Bei Aida Cruises wird angeblich darüber diskutiert, auf den umweltfreundlichen Treibstoff umzustellen.

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