UniCredit: UniCredit will im Private Banking deutlich zulegen

UniCredit: UniCredit will im Private Banking deutlich zulegen

von Cornelius Welp

Die italienische Großbank UniCredit, zu der die HypoVereinsbank gehört, will das verwaltete Vermögen auf 200 Milliarden Euro steigern - und für mehr Kundenzufriedenheit die Beratung und deren Vergütung umbauen.

„Wir wollen wachsen. Unser Ziel ist es, in zwei oder drei Jahren in unserer Sparte 200 Milliarden Euro zu verwalten“, sagte Andreas Wölfer, Mitglied des Management Committees. Derzeit verwaltet die Bank im Private Banking nach Wölfers Angaben 140 Milliarden Euro. Das Potenzial innerhalb der Gruppe liege bei 170 Milliarden. Wachsen will die Bank dabei vor allem in Deutschland und Osteuropa.

Um die Wahrnehmung zu erhöhen, werden die Aktivitäten in allen Ländern unter der einheitlichen Marke „Private Banking“ zusammengefasst. Zudem habe die Bank ihr Beratungsmodell umgestellt: „Wir haben uns endgültig von der am Verkauf von Einzelprodukten orientierten Beratung verabschiedet“, sagte Wölfer. Auch die Vergütung der Berater hat sich nach Wölfers Angaben geändert: „Während früher zum größten Teil der Umsatz des Einzelnen über den Bonus entschied, haben jetzt Kundenzufriedenheit, die Höhe des verwalteten Vermögens und das neu eingeworbene Geld den gleichen Stellenwert.“

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Auf dem deutschen Markt rechnet Wölfer mit weiteren Zusammenschlüssen. „Konzerne, die bisher in Deutschland aktiv waren, werden ihre Tochterfirmen verkaufen wollen oder müssen“, so Wölfer. Die Integration einer Privatbank in einen Konzern sei jedoch sehr schwierig. Wölfer: „Ich kenne kein Beispiel einer Fusion, die wirklich gelungen ist.“

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