Unternehmensnachrichten: Continental: Reifengeschäft verbessert sich 2008 weiter

Unternehmensnachrichten: Continental: Reifengeschäft verbessert sich 2008 weiter

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Ein Continental-Mitarbeiter kontrolliert einen Pkw-Reifen

Alan Hippe, Finanzvorstand des Autozulieferers Continental, ist zuversichtlich, dass die Finanzkrise und eine schwache US-Konjunktur das Unternehmen nicht daran hindern werden, seine Ziele zu erreichen.

„Da bin ich einigermaßen zuversichtlich. Was uns schon sehr beeindrucken würde, wäre allerdings, wenn eine Rezession nach Europa käme. Aber bisher scheint sich die wirkliche Krise auf die USA zu beschränken – und das macht uns keine unlösbaren Probleme“, sagt Hippe im WirtschaftsWoche-Interview. Auch rechnet er bei der Übernahme von Siemens VDO nicht mit höheren Finanzierungskosten aufgrund der Finanzkrise.

„Was Siemens VDO betrifft, ist die Antwort ein klares Nein. Bei künftigen Akquisitionen muss man aber damit rechen, dass die Finanzierungskosten steigen, denn die Inflationstendenzen sind eindeutig da.“ Bislang habe sich die konjunkturelle Abschwächung auf dem US-Markt – Continental macht 25 Prozent seines Umsatzes in der nordamerikanischen Freihandelszone –, auch anderweitig noch nicht negativ ausgewirkt. „Wir haben immer ganz gut prognostiziert, wie sich der Markt in den USA entwickeln würde, und sehr vorausschauend unsere Kosten in der Region angepasst.

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Deshalb haben Sie bei uns bisher auch keine Schleifspuren gesehen.“ Das Reifengeschäft habe sich „trotz der schwierigen ökonomischen Situation der USA sogar enorm verbessert und verbessert sich auch 2008 weiter“, prognostiziert Hippe. Die USA seien für Conti „ein Wachstumsmarkt, weil zum Beispiel der Gesetzgeber unseren elektronischen Schleuderschutz ESC für alle Neufahrzeuge vorschreibt“.

Nicht ausschließen will Hippe, dass Continental immer noch Ziel einer Übernahme werden könnte, stuft das Risiko allerdings als gering ein. Hippe: „Ein Risiko gibt’s immer. Aber der Unternehmenswert von Continental liegt jetzt – ohne Prämie, die ein Käufer bezahlen müsste – bei 25 Milliarden Euro. Die hohe Summe schränkt den Kreis der potenziellen Übernehmer zumindest kräftig ein.

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