Unternehmerumfrage: Lehrstellenmarkt trotz Krise stabil

Unternehmerumfrage: Lehrstellenmarkt trotz Krise stabil

Bild vergrößern

Auf die Lehrstellen wirkt sich die Wirtschaftskrise zunächst nur wenig aus, so das Ergebnis einer Studie

Trotz Konjunkturkrise wollen 60 Prozent der mittelständischen Unternehmen die Zahl ihrer Ausbildungsplätze 2009 konstant halten. Nur zehn Prozent planen einen Abbau

Trotz der eskalierenden Konjunkturkrise will die mittelständische Wirtschaft ihre Ausbildungsaktivitäten offenbar nicht zurückschrauben. 60 Prozent der Unternehmen wollen die Zahl ihrer Ausbildungsplätze 2009 konstant halten. Nur zehn Prozent planen einen Abbau – und knapp 14 Prozent wollen trotz Rezession sogar mehr Azubis einstellen. Das hat eine Umfrage des Verbands der Familienunternehmer (ASU) und des Verbands Junger Unternehmer (BJU) exklusiv für die WirtschaftsWoche ergeben.

„Viele Betriebe spüren den Fachkräftemangel. Jetzt treffen sie Vorsorge, dass genug qualifizierte Arbeitskräfte vorhanden sind, wenn die Zeiten wieder besser werden“, sagte der BJU-Bundesvorsitzende Dirk Martin der WirtschaftsWoche.

Anzeige

Die knapp 500 befragten Firmenchefs gaben aber auch Gründe an, die sie davon abhalten, mehr oder überhaupt Ausbildungsplätze anzubieten. Die unsichere Konjunkturlage nennt dabei nur knapp ein Viertel.

Die große Mehrheit (46,5 Prozent) hingegen verweist auf die mangelnde Qualifikation der Bewerber, die oft nicht ausbildungsreif seien. BJU-Chef Martin: „Hier sind Schule und Elternhaus gefordert. Die Schulen müssen dafür sorgen, dass die Allgemeinbildung der Bewerber besser wird. Deren Defizite sind oft haarsträubend.“

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%