
Laut einer Mitteilung der Frankfurter Staatsanwaltschaft wurde heute nach Beweisen für den Verdacht der Untreue von KfW-Vorstandsmitgliedern gesucht. Möglicherweise haben sie bei der Überweisung von 319 Millionen Euro in einem Währungsgeschäft am 15. September dieses Jahres ihre Vermögensbetreuungspflichten verletzt. Die Durchsuchungen hat das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft übernommen.
Eine Sprecherin der Bank sagte heute, dass man die Behörden im vollen Umfang unterstütze und ihnen alle Daten zur Verfügung stelle. Nach der Panne mussten zwei Vorstände des Förderinstituts endgültig gehen. Der von der Politik dominierte Verwaltungsrat der Bankengruppe hatte die fristlose Kündigung der Vorstände Detlef Leinberger und Peter Fleischer beschlossen. Ein Bereichsleiter wurde in den Vorruhestand versetzt.









