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USA wollen Irak besetzen, auch wenn Saddam geht: Bush: "Der Tyrann wird bald weg sein"

Die US-Truppen wollen auch dann nach Irak einmarschieren, wenn Saddam Hussein sich einem Ultimatum beugen und das Land binnen 48 Stunden verlassen sollte. US-geführte Truppen würden auch im Falle eines Exils der Herrscherfamilie in das Land einmarschieren, um nach Massenvernichtungswaffen zu suchen, erklärte das Weiße Haus. US-Präsident George W. Bush hatte Saddam Hussein und dessen Söhnen am Montagabend eine Frist von 48 Stunden zum Verlassen Iraks gesetzt, andernfalls drohe Krieg.

dpa
US-Präsident Bush bei seiner Ansprache an die amerikanische Nation.

Frankreich kritisierte das Ultimatum als „unilaterale Entscheidung, die dem Willen des (UNO-)Sicherheitsrats und der internationalen Gemeinschaft widerspricht“. Bush habe bei einem Alleingang eine „schwere Verantwortung“ zu tragen. Die UNO-Waffeninspektoren bereiteten sich darauf vor, Irak zu verlassen. Die USA und Großbritannien haben rund 280 000 Soldaten in der Golfregion zusammengezogen. Der britische Premierminister Tony Blair, Bushs engster Verbündeter in der Irak-Frage, stellt sich am Dienstag erneut einer Irak-Debatte im Unterhaus und damit erheblichem Widerstand aus den Reihen seiner Labour-Partei. Powell: 45 Nationen unterstützen US-Krieg gegen Irak Insgesamt 45 Staaten unterstützen nach US-Angaben die erwartete Militäraktion gegen den Irak. 30 dieser Länder hätten sich offen zur US-Position bekannt, 15 hinter den Kulissen, sagte Außenminister Colin Powell in einem Interview. Die größte Ländergruppe seien die Osteuropäer. Powell zählte zu den Unterstützer-Staaten aber auch Japan, das den USA Nachkriegshilfe angeboten hat, und die Türkei. Obwohl das Land am Bosporus bisher die Nutzung als US-Truppenaufmarschgebiet nicht gebilligt habe, seien die USA zuversichtlich, dass es Zusammenarbeit „in der einen oder anderen Form“ geben werde, sagte der Minister. Bush: Die irakische Führung ist ein sterbendes Regime „Der Tyrann wird bald weg sein“, hatte Bush am Montag in seiner Ansprache an die amerikanische Nation gesagt. „All die Jahrzehnte mit Täuschung und Grausamkeit sind nun zu einem Ende gekommen.“ Die irakischen Soldaten forderte Bush auf, ihr Leben nicht für die Regierung in Bagdad zu opfern. „Falls der Krieg kommt, kämpft nicht für ein sterbendes Regime, das euer Leben nicht Wert ist“, sagte Bush. Zudem warnte er sie davor, die Ölquellen des Landes zu beschädigen und chemische oder biologische Kampfstoffe gegen die USA und ihre Verbündeten einzusetzen. Bush forderte alle Ausländer auf, Irak umgehend zu verlassen. Die UNO-Inspektoren machten sich Augenzeugen zufolge am Dienstagmorgen auf den Weg zum Flughafen in Bagdad. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hatte am Vorabend die Ausreise des gesamten internationalen UNO-Personals aus Irak angekündigt. Das US-Ultimatum, das sich nicht nur an Saddam, sondern auch an dessen Söhne Udai und Kusai richtet, läuft Donnerstagmorgen um 02.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit ab. In US-Regierungskreisen wurde bezweifelt, dass Saddam das Land verlassen werde. Saddams Sohn droht blutige Schlacht an Iraks Präsident Saddam Hussein hat die ultimative Aufforderung der USA zu einem Machtverzicht zurückgewiesen. Mit dieser Reaktion ist ein Krieg wohl unvermeidlich. Das staatliche irakische Fernsehen zeigte Saddam in Militäruniform auf einer Kabinettssitzung. Dazu wurde eine Erklärung verlesen: „Irak wählt seinen Weg nicht auf Befehl eines Ausländers und wählt seine Führer nicht auf der Grundlage einer Anordnung Washingtons, Londons oder Tel Avis.“ Der Sohn Saddams, Udai Hussein, drohte den USA im Falle eines Angriffs mit einer blutigen Schlacht.

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US-Präsident Bush bei seiner Ansprache an die amerikanische Nation.

Frankreich kritisierte das Ultimatum als „unilaterale Entscheidung, die dem Willen des (UNO-)Sicherheitsrats und der internationalen Gemeinschaft widerspricht“. Bush habe bei einem Alleingang eine „schwere Verantwortung“ zu tragen. Die UNO-Waffeninspektoren bereiteten sich darauf vor, Irak zu verlassen. Die USA und Großbritannien haben rund 280 000 Soldaten in der Golfregion zusammengezogen. Der britische Premierminister Tony Blair, Bushs engster Verbündeter in der Irak-Frage, stellt sich am Dienstag erneut einer Irak-Debatte im Unterhaus und damit erheblichem Widerstand aus den Reihen seiner Labour-Partei. Powell: 45 Nationen unterstützen US-Krieg gegen Irak Insgesamt 45 Staaten unterstützen nach US-Angaben die erwartete Militäraktion gegen den Irak. 30 dieser Länder hätten sich offen zur US-Position bekannt, 15 hinter den Kulissen, sagte Außenminister Colin Powell in einem Interview. Die größte Ländergruppe seien die Osteuropäer. Powell zählte zu den Unterstützer-Staaten aber auch Japan, das den USA Nachkriegshilfe angeboten hat, und die Türkei. Obwohl das Land am Bosporus bisher die Nutzung als US-Truppenaufmarschgebiet nicht gebilligt habe, seien die USA zuversichtlich, dass es Zusammenarbeit „in der einen oder anderen Form“ geben werde, sagte der Minister. Bush: Die irakische Führung ist ein sterbendes Regime „Der Tyrann wird bald weg sein“, hatte Bush am Montag in seiner Ansprache an die amerikanische Nation gesagt. „All die Jahrzehnte mit Täuschung und Grausamkeit sind nun zu einem Ende gekommen.“ Die irakischen Soldaten forderte Bush auf, ihr Leben nicht für die Regierung in Bagdad zu opfern. „Falls der Krieg kommt, kämpft nicht für ein sterbendes Regime, das euer Leben nicht Wert ist“, sagte Bush. Zudem warnte er sie davor, die Ölquellen des Landes zu beschädigen und chemische oder biologische Kampfstoffe gegen die USA und ihre Verbündeten einzusetzen. Bush forderte alle Ausländer auf, Irak umgehend zu verlassen. Die UNO-Inspektoren machten sich Augenzeugen zufolge am Dienstagmorgen auf den Weg zum Flughafen in Bagdad. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hatte am Vorabend die Ausreise des gesamten internationalen UNO-Personals aus Irak angekündigt. Das US-Ultimatum, das sich nicht nur an Saddam, sondern auch an dessen Söhne Udai und Kusai richtet, läuft Donnerstagmorgen um 02.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit ab. In US-Regierungskreisen wurde bezweifelt, dass Saddam das Land verlassen werde. Saddams Sohn droht blutige Schlacht an Iraks Präsident Saddam Hussein hat die ultimative Aufforderung der USA zu einem Machtverzicht zurückgewiesen. Mit dieser Reaktion ist ein Krieg wohl unvermeidlich. Das staatliche irakische Fernsehen zeigte Saddam in Militäruniform auf einer Kabinettssitzung. Dazu wurde eine Erklärung verlesen: „Irak wählt seinen Weg nicht auf Befehl eines Ausländers und wählt seine Führer nicht auf der Grundlage einer Anordnung Washingtons, Londons oder Tel Avis.“ Der Sohn Saddams, Udai Hussein, drohte den USA im Falle eines Angriffs mit einer blutigen Schlacht.

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US-Präsident Bush bei seiner Ansprache an die amerikanische Nation.

Frankreich kritisierte das Ultimatum als „unilaterale Entscheidung, die dem Willen des (UNO-)Sicherheitsrats und der internationalen Gemeinschaft widerspricht“. Bush habe bei einem Alleingang eine „schwere Verantwortung“ zu tragen. Die UNO-Waffeninspektoren bereiteten sich darauf vor, Irak zu verlassen. Die USA und Großbritannien haben rund 280 000 Soldaten in der Golfregion zusammengezogen. Der britische Premierminister Tony Blair, Bushs engster Verbündeter in der Irak-Frage, stellt sich am Dienstag erneut einer Irak-Debatte im Unterhaus und damit erheblichem Widerstand aus den Reihen seiner Labour-Partei. Powell: 45 Nationen unterstützen US-Krieg gegen Irak Insgesamt 45 Staaten unterstützen nach US-Angaben die erwartete Militäraktion gegen den Irak. 30 dieser Länder hätten sich offen zur US-Position bekannt, 15 hinter den Kulissen, sagte Außenminister Colin Powell in einem Interview. Die größte Ländergruppe seien die Osteuropäer. Powell zählte zu den Unterstützer-Staaten aber auch Japan, das den USA Nachkriegshilfe angeboten hat, und die Türkei. Obwohl das Land am Bosporus bisher die Nutzung als US-Truppenaufmarschgebiet nicht gebilligt habe, seien die USA zuversichtlich, dass es Zusammenarbeit „in der einen oder anderen Form“ geben werde, sagte der Minister. Bush: Die irakische Führung ist ein sterbendes Regime „Der Tyrann wird bald weg sein“, hatte Bush am Montag in seiner Ansprache an die amerikanische Nation gesagt. „All die Jahrzehnte mit Täuschung und Grausamkeit sind nun zu einem Ende gekommen.“ Die irakischen Soldaten forderte Bush auf, ihr Leben nicht für die Regierung in Bagdad zu opfern. „Falls der Krieg kommt, kämpft nicht für ein sterbendes Regime, das euer Leben nicht Wert ist“, sagte Bush. Zudem warnte er sie davor, die Ölquellen des Landes zu beschädigen und chemische oder biologische Kampfstoffe gegen die USA und ihre Verbündeten einzusetzen. Bush forderte alle Ausländer auf, Irak umgehend zu verlassen. Die UNO-Inspektoren machten sich Augenzeugen zufolge am Dienstagmorgen auf den Weg zum Flughafen in Bagdad. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hatte am Vorabend die Ausreise des gesamten internationalen UNO-Personals aus Irak angekündigt. Das US-Ultimatum, das sich nicht nur an Saddam, sondern auch an dessen Söhne Udai und Kusai richtet, läuft Donnerstagmorgen um 02.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit ab. In US-Regierungskreisen wurde bezweifelt, dass Saddam das Land verlassen werde. Saddams Sohn droht blutige Schlacht an Iraks Präsident Saddam Hussein hat die ultimative Aufforderung der USA zu einem Machtverzicht zurückgewiesen. Mit dieser Reaktion ist ein Krieg wohl unvermeidlich. Das staatliche irakische Fernsehen zeigte Saddam in Militäruniform auf einer Kabinettssitzung. Dazu wurde eine Erklärung verlesen: „Irak wählt seinen Weg nicht auf Befehl eines Ausländers und wählt seine Führer nicht auf der Grundlage einer Anordnung Washingtons, Londons oder Tel Avis.“ Der Sohn Saddams, Udai Hussein, drohte den USA im Falle eines Angriffs mit einer blutigen Schlacht.

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US-Präsident Bush bei seiner Ansprache an die amerikanische Nation.

Frankreich kritisierte das Ultimatum als „unilaterale Entscheidung, die dem Willen des (UNO-)Sicherheitsrats und der internationalen Gemeinschaft widerspricht“. Bush habe bei einem Alleingang eine „schwere Verantwortung“ zu tragen. Die UNO-Waffeninspektoren bereiteten sich darauf vor, Irak zu verlassen. Die USA und Großbritannien haben rund 280 000 Soldaten in der Golfregion zusammengezogen. Der britische Premierminister Tony Blair, Bushs engster Verbündeter in der Irak-Frage, stellt sich am Dienstag erneut einer Irak-Debatte im Unterhaus und damit erheblichem Widerstand aus den Reihen seiner Labour-Partei. Powell: 45 Nationen unterstützen US-Krieg gegen Irak Insgesamt 45 Staaten unterstützen nach US-Angaben die erwartete Militäraktion gegen den Irak. 30 dieser Länder hätten sich offen zur US-Position bekannt, 15 hinter den Kulissen, sagte Außenminister Colin Powell in einem Interview. Die größte Ländergruppe seien die Osteuropäer. Powell zählte zu den Unterstützer-Staaten aber auch Japan, das den USA Nachkriegshilfe angeboten hat, und die Türkei. Obwohl das Land am Bosporus bisher die Nutzung als US-Truppenaufmarschgebiet nicht gebilligt habe, seien die USA zuversichtlich, dass es Zusammenarbeit „in der einen oder anderen Form“ geben werde, sagte der Minister. Bush: Die irakische Führung ist ein sterbendes Regime „Der Tyrann wird bald weg sein“, hatte Bush am Montag in seiner Ansprache an die amerikanische Nation gesagt. „All die Jahrzehnte mit Täuschung und Grausamkeit sind nun zu einem Ende gekommen.“ Die irakischen Soldaten forderte Bush auf, ihr Leben nicht für die Regierung in Bagdad zu opfern. „Falls der Krieg kommt, kämpft nicht für ein sterbendes Regime, das euer Leben nicht Wert ist“, sagte Bush. Zudem warnte er sie davor, die Ölquellen des Landes zu beschädigen und chemische oder biologische Kampfstoffe gegen die USA und ihre Verbündeten einzusetzen. Bush forderte alle Ausländer auf, Irak umgehend zu verlassen. Die UNO-Inspektoren machten sich Augenzeugen zufolge am Dienstagmorgen auf den Weg zum Flughafen in Bagdad. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hatte am Vorabend die Ausreise des gesamten internationalen UNO-Personals aus Irak angekündigt. Das US-Ultimatum, das sich nicht nur an Saddam, sondern auch an dessen Söhne Udai und Kusai richtet, läuft Donnerstagmorgen um 02.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit ab. In US-Regierungskreisen wurde bezweifelt, dass Saddam das Land verlassen werde. Saddams Sohn droht blutige Schlacht an Iraks Präsident Saddam Hussein hat die ultimative Aufforderung der USA zu einem Machtverzicht zurückgewiesen. Mit dieser Reaktion ist ein Krieg wohl unvermeidlich. Das staatliche irakische Fernsehen zeigte Saddam in Militäruniform auf einer Kabinettssitzung. Dazu wurde eine Erklärung verlesen: „Irak wählt seinen Weg nicht auf Befehl eines Ausländers und wählt seine Führer nicht auf der Grundlage einer Anordnung Washingtons, Londons oder Tel Avis.“ Der Sohn Saddams, Udai Hussein, drohte den USA im Falle eines Angriffs mit einer blutigen Schlacht.

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US-Präsident Bush bei seiner Ansprache an die amerikanische Nation.

Frankreich kritisierte das Ultimatum als „unilaterale Entscheidung, die dem Willen des (UNO-)Sicherheitsrats und der internationalen Gemeinschaft widerspricht“. Bush habe bei einem Alleingang eine „schwere Verantwortung“ zu tragen. Die UNO-Waffeninspektoren bereiteten sich darauf vor, Irak zu verlassen. Die USA und Großbritannien haben rund 280 000 Soldaten in der Golfregion zusammengezogen. Der britische Premierminister Tony Blair, Bushs engster Verbündeter in der Irak-Frage, stellt sich am Dienstag erneut einer Irak-Debatte im Unterhaus und damit erheblichem Widerstand aus den Reihen seiner Labour-Partei. Powell: 45 Nationen unterstützen US-Krieg gegen Irak Insgesamt 45 Staaten unterstützen nach US-Angaben die erwartete Militäraktion gegen den Irak. 30 dieser Länder hätten sich offen zur US-Position bekannt, 15 hinter den Kulissen, sagte Außenminister Colin Powell in einem Interview. Die größte Ländergruppe seien die Osteuropäer. Powell zählte zu den Unterstützer-Staaten aber auch Japan, das den USA Nachkriegshilfe angeboten hat, und die Türkei. Obwohl das Land am Bosporus bisher die Nutzung als US-Truppenaufmarschgebiet nicht gebilligt habe, seien die USA zuversichtlich, dass es Zusammenarbeit „in der einen oder anderen Form“ geben werde, sagte der Minister. Bush: Die irakische Führung ist ein sterbendes Regime „Der Tyrann wird bald weg sein“, hatte Bush am Montag in seiner Ansprache an die amerikanische Nation gesagt. „All die Jahrzehnte mit Täuschung und Grausamkeit sind nun zu einem Ende gekommen.“ Die irakischen Soldaten forderte Bush auf, ihr Leben nicht für die Regierung in Bagdad zu opfern. „Falls der Krieg kommt, kämpft nicht für ein sterbendes Regime, das euer Leben nicht Wert ist“, sagte Bush. Zudem warnte er sie davor, die Ölquellen des Landes zu beschädigen und chemische oder biologische Kampfstoffe gegen die USA und ihre Verbündeten einzusetzen. Bush forderte alle Ausländer auf, Irak umgehend zu verlassen. Die UNO-Inspektoren machten sich Augenzeugen zufolge am Dienstagmorgen auf den Weg zum Flughafen in Bagdad. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hatte am Vorabend die Ausreise des gesamten internationalen UNO-Personals aus Irak angekündigt. Das US-Ultimatum, das sich nicht nur an Saddam, sondern auch an dessen Söhne Udai und Kusai richtet, läuft Donnerstagmorgen um 02.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit ab. In US-Regierungskreisen wurde bezweifelt, dass Saddam das Land verlassen werde. Saddams Sohn droht blutige Schlacht an Iraks Präsident Saddam Hussein hat die ultimative Aufforderung der USA zu einem Machtverzicht zurückgewiesen. Mit dieser Reaktion ist ein Krieg wohl unvermeidlich. Das staatliche irakische Fernsehen zeigte Saddam in Militäruniform auf einer Kabinettssitzung. Dazu wurde eine Erklärung verlesen: „Irak wählt seinen Weg nicht auf Befehl eines Ausländers und wählt seine Führer nicht auf der Grundlage einer Anordnung Washingtons, Londons oder Tel Avis.“ Der Sohn Saddams, Udai Hussein, drohte den USA im Falle eines Angriffs mit einer blutigen Schlacht.

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US-Präsident Bush bei seiner Ansprache an die amerikanische Nation.

Frankreich kritisierte das Ultimatum als „unilaterale Entscheidung, die dem Willen des (UNO-)Sicherheitsrats und der internationalen Gemeinschaft widerspricht“. Bush habe bei einem Alleingang eine „schwere Verantwortung“ zu tragen. Die UNO-Waffeninspektoren bereiteten sich darauf vor, Irak zu verlassen. Die USA und Großbritannien haben rund 280 000 Soldaten in der Golfregion zusammengezogen. Der britische Premierminister Tony Blair, Bushs engster Verbündeter in der Irak-Frage, stellt sich am Dienstag erneut einer Irak-Debatte im Unterhaus und damit erheblichem Widerstand aus den Reihen seiner Labour-Partei. Powell: 45 Nationen unterstützen US-Krieg gegen Irak Insgesamt 45 Staaten unterstützen nach US-Angaben die erwartete Militäraktion gegen den Irak. 30 dieser Länder hätten sich offen zur US-Position bekannt, 15 hinter den Kulissen, sagte Außenminister Colin Powell in einem Interview. Die größte Ländergruppe seien die Osteuropäer. Powell zählte zu den Unterstützer-Staaten aber auch Japan, das den USA Nachkriegshilfe angeboten hat, und die Türkei. Obwohl das Land am Bosporus bisher die Nutzung als US-Truppenaufmarschgebiet nicht gebilligt habe, seien die USA zuversichtlich, dass es Zusammenarbeit „in der einen oder anderen Form“ geben werde, sagte der Minister. Bush: Die irakische Führung ist ein sterbendes Regime „Der Tyrann wird bald weg sein“, hatte Bush am Montag in seiner Ansprache an die amerikanische Nation gesagt. „All die Jahrzehnte mit Täuschung und Grausamkeit sind nun zu einem Ende gekommen.“ Die irakischen Soldaten forderte Bush auf, ihr Leben nicht für die Regierung in Bagdad zu opfern. „Falls der Krieg kommt, kämpft nicht für ein sterbendes Regime, das euer Leben nicht Wert ist“, sagte Bush. Zudem warnte er sie davor, die Ölquellen des Landes zu beschädigen und chemische oder biologische Kampfstoffe gegen die USA und ihre Verbündeten einzusetzen. Bush forderte alle Ausländer auf, Irak umgehend zu verlassen. Die UNO-Inspektoren machten sich Augenzeugen zufolge am Dienstagmorgen auf den Weg zum Flughafen in Bagdad. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hatte am Vorabend die Ausreise des gesamten internationalen UNO-Personals aus Irak angekündigt. Das US-Ultimatum, das sich nicht nur an Saddam, sondern auch an dessen Söhne Udai und Kusai richtet, läuft Donnerstagmorgen um 02.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit ab. In US-Regierungskreisen wurde bezweifelt, dass Saddam das Land verlassen werde. Saddams Sohn droht blutige Schlacht an Iraks Präsident Saddam Hussein hat die ultimative Aufforderung der USA zu einem Machtverzicht zurückgewiesen. Mit dieser Reaktion ist ein Krieg wohl unvermeidlich. Das staatliche irakische Fernsehen zeigte Saddam in Militäruniform auf einer Kabinettssitzung. Dazu wurde eine Erklärung verlesen: „Irak wählt seinen Weg nicht auf Befehl eines Ausländers und wählt seine Führer nicht auf der Grundlage einer Anordnung Washingtons, Londons oder Tel Avis.“ Der Sohn Saddams, Udai Hussein, drohte den USA im Falle eines Angriffs mit einer blutigen Schlacht.

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