
Klaus Zumwinkel steht seit fast 19 Jahren an der Spitze der Deutschen Post. In seine Ära fällt der Börsengang des einstigen Staatskonzerns und die Verwandlung des eher trägen Monopolisten in ein weltweit agierendes Logistikunternehmen. Sein Vertrag läuft aus Altersgründen Ende des Jahres aus. Es wird seit längerem erwartet, dass der 64-Jährige sein Amt noch vor dem Auslaufen des Vertrages aus Altersgründen niederlegt.
Zumwinkel ist außerdem noch Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom, Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Lufthansa und Mitglied des Board of Directors der US-Investmentbank Morgan Stanley.
Verstärkte Kritik an Zumwinkel
Der Top-Manager war in letzter Zeit verstärkt in die Kritik geraten - und er hatte nicht immer eine glückliche Hand bei privaten Finanzgeschäften. Erst im Dezember vergangenen Jahres sorgte Zumwinkel für Negativ-Schlagzeilen, als er den Höhenflug der Post-Aktie nach dem „Ja“ zum Mindestlohn nutzte, Post-Aktien aus einem Optionsprogramm im Wert von 4,7 Millionen Euro zu verkaufen. Laut seiner Darstellung war der Aktienverkauf lange vor der Mindestlohn-Einigung geplant worden. Zumwinkel hatte angesichts der Kritik später eingeräumt, er habe einen Fehler gemacht und die Tragweite seiner Verkaufsentscheidung nicht bedacht.
Kritiker werfen dem Post-Chef außerdem vor, einen wenig lukrativen Zukauf eines Paketzustellers in den USA getätigt zu haben. Der Ausbau des US-Geschäfts, in das das Zumwinkel 1,4 Milliarden Euro investiert hatte, geriet zum Desaster. Nach einem Bericht der WirtschaftsWoche will Zumwinkel in den USA 3500 Jobs, ein Fünftel seiner dortigen Belegschaft, abbauen. Außerdem muss die Deutsche Post für ihr USA-Geschäft Milliarden an Restrukturierungskosten abschreiben. Eine endgültige Entscheidung darüber soll im "Juni oder Juli" fallen.














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Alle Kommentare lesen21.03.2009, 19:57 UhrAnonymer Benutzer: roland
wir sollten uns angewöhnen, ebenfalls zu betrügen,denn dann kommen wir zu was. jeder kriminellepolitiker kann sich bedienen und kommt nicht mal in u-haft, sie bekommen dann noch weiterhin ire bezüge.unsere justiz ist doch korrupt ohne ende und bei solchen sachen handeln die anwälte und mir kann keiner erzählen, das staatsanwälte und richter nicht kriminell sind. jedoch klauen wir eine schachtel zigaretten müssen wir damit rechner 30 tag einzusitzen. wir sollten uns an frankreich ein beispiel nehmen und die justiz, politiker und großen bosse einfach tot schlagen, dann kommen endlich mal neue und vielleicht bessere politiker.
26.01.2009, 02:01 UhrAnonymer Benutzer: Klaus
Gebt mir ne million und ich leg ihn um...dann kann er wenigstens keinen schaden mehr anrichten und kostet auch nix mehr..
23.01.2009, 13:23 UhrAnonymer Benutzer: Elmar
Wie enttäuschend, dass Steuerbetrüger in dieser Größenordnung so klimpflich davon kommen. Wo ist da die Gerechtigkeit? Kein Wunder, dass die Hemmschwelle (wenn es die übehaupt gibt!!) in diesen Kreisen immer niedriger wird, kriminelle Wege einzuschlagen. Herr Zumwinkel zahlt seine Strafe und geniesst in aller Ruhe seine (ergaunerten) Millionen in seiner 5-Millionenvilla am Gardasee. Da kann einem doch nur das blut in den Adern kochen!Wie enttäuschend, dass Steuerbetrüger in dieser Größenordnung so klimpflich davon kommen. Wo ist da die Gerechtigkeit? Kein Wunder, dass die Hemmschwelle (wenn es die übehaupt gibt!!) in diesen Kreisen immer niedriger wird, kriminelle Wege einzuschlagen. Herr Zumwinkel zahlt seine Strafe und geniesst in aller Ruhe seine (ergaunerten) Millionen in seiner 5-Millionenvilla am Gardasee. Da kann einem doch nur das blut in den Adern kochen!