Kommentare zu: Deutsche Bahn muss ihr Preissystem ändern

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6 Kommentare
  • 09.03.2010, 10:48 UhrAnonymer Benutzer: sinus

    Das ganze System der Privatisierung ist Fragwürdig bis unlogisch. Dabei gibt es gut beispiele: die Organisation des Flugverkehrs und der Straßen. Die infrastrulktur 'Straße' gehöhrt dem Steuerzahler. Auf diesen Straßen existiert ein reger und marktwirtschaftlicher Wettbewerb der Transportunternehmen. Die Schiene muß als infrastruktur des Staates Steuerzahlers Eigentum bleiben. Die bahn soll als eines von vielen Transportunternehmen auf der Schiene (und Straße) weiterexistieren.

  • 09.03.2010, 11:24 UhrAnonymer Benutzer: Rechner

    Das ganze ist ein Nullsummenspiel, man könnte auch sagen eine Milchmädchenrechnung.

    Wie immer die Netzagentur den politischen Pries festlegt; den Preis für die infrastruktur zahlt entweder der Staatsbahn-fahrer oder der Privatbahn-fahrer oder der Steuerzahler. Also immer derselbe.....

  • 09.03.2010, 11:49 UhrAnonymer Benutzer: Dr. Fledermaus

    Es ist schon eigenartig, daß die Autofahrer mit ihren Steuern etc. die Straßen mehrfach bezahlen und die bahn, die pro Kilometer für den bahnfahrer nicht wesentlich billiger ist, staatliche Zuschüsse benötigt um überleben zu können. irgendetwas läuft da doch falsch!!!

  • 09.03.2010, 12:48 UhrAnonymer Benutzer: Wettbewerber

    Regulierung hilft hier leider nur wenig. Der Staat hat bei der bahn kein wirkliches interesse am Wettbewerb. Vorstösse in diese Richtung werden systematisch abgewürgt. Ähnlich wie beim Postdienst -siehe Mindestlohn. Helfen würde nur eine Abspaltung und Privatisierung des bahnnetzes. Dann wäre die Db ein normaler Kunde wie auch ihre Konkurrenten. Wäre aber schlecht für den geplanten börsengang der bahn. Kann man also auch vergessen.

  • 10.03.2010, 00:13 UhrAnonymer Benutzer: Hegelkant

    @Dr. Fledermaus: Das ist schon alles richtig. So wie der Staat den Straßenbau (mit Steuergeldern) finanziert, finanziert er auch die infrastruktur (mit Steuergeldern). Die Transporteure (z.b. Db Regio usw.) bekommen keine Zuschüsse vom Staat. Allerdings werden sie häufig von der Öffentlichen Hand (Kommunen, Ländern etc.) beauftragt (und bezahlt), Regionalzüge durch das Netz zu schicken.
    @Rechner: Es ist nicht immer derselbe, denn nicht alle Steuerzahler fahren mit der bahn.
    @sinus: Der Vergleich mit Straße und Luft ist nicht wirklich treffend, denn die Schiene hat nur begrenzte Kapazitäten.

    Wenn auf den Nebenstrecken niedrigere Trassenpreise verlangt würden, würde das vielleicht den Güterverkehr dazu bewegen, umwegiger zu fahren, wodurch auf den Hauptkorridoren für mehr Entlastung gesorgt würde.

  • 10.03.2010, 19:22 UhrAnonymer Benutzer: AEG § 12

    Akademischer Elfenbeinturm:

    Was haben die Regulierer und Wettbewerbshüter eigentlich erreicht, wenn die bahn die unwirtschaftlichen Nebenstrecken dadurch aufgibt, dass diese zuerst zum Verkauf angeboten und/oder dann zur Schließung vergeschlagen werden ?
    Wer würde denn angesichts der bekannten Erlössituation dort einsteigen ?
    Ja, liebe Regulierer, das wäres es dann: Wo keine Strecke mehr ist, dort gibt es dann auch keinen Wettbewerb mehr. Und wo kein Wettbewerb mehr ist, da gibt es diesen auch nicht mehr zu überwachen. Also, geht auf Jobsuche !

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