Versandapotheken: Günstige Alternative: Pillen per Klick

Versandapotheken: Günstige Alternative: Pillen per Klick

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Apothekenpflichtigen Medikamenten vor einem dm-Drogeriemarkt

Das System deutscher Einzel-Apotheken bleibt zwar vorerst erhalten. Verbraucher können beim Medikamentenkauf dennoch sparen. Seit 2004 dürfen Pillen, Cremes und Ampullen auch in Deutschland ganz legal online verkauft werden. wiwo.de zeigt, wo es günstige Arzneien gibt.

Insgesamt gibt es mehr als 1000 Versandapotheken in Deutschland und unzählige ausländische Anbieter. Meiden sollten Patienten obskure Angebote per E-Mail - meistens geht es um Potenzmittel oder Schlankheitspillen. Die Medikamente könnten gefälscht sein, warnen Experten.

Ist der Firmensitz der Online-Apotheke im Impressum nicht ersichtlich, sollte man die Medikamente lieber unter einer anderen Adresse ordern und sich in keinem Fall auf Vorkasse einlassen.

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Weitgehend sicher sind dagegen Angebote von bekannten Anbietern wie Doc Morris, Schlecker oder dm. Verbraucherschützer kritisieren mitunter allerdings die mangelnde Beratung bei den Online-Versendern.

Daher sind die preiswerten Pillen vor allem für chronisch Kranke geeignet, die genau wissen, wie die Medikamente dosiert werden müssen und welche Nebenwirkungen es geben kann.

Medikamente aus dem Netz

www.kleinepreise.deDas Angebot ist ein Ableger des Handelskonzerns Tengelmann. Alle rezeptfreien Medikamenten verkauft das Online-Portal mindestens 20 Prozent unter dem Empfehlungspreis des Herstellers und kooperiert dabei mit der Schweizer Versandapotheke Zur Rose.

So kostet eine Packung des Kopfschmerzkillers Paracetamol 89 Cent statt 1,96 Euro. Auch Klassiker wie den Hustenlöser ACC Akut oder das Schmerzgel Voltaren gibt es deutlich preiswerter. Allerdings schlagen die Versandkosten mit 3,95 Euro zu Buche. Erst ab 40 Euro Gesamtbestellwert fallen keine Versandkosten an. Um Medikamente zu bestellen, die der Arzt verschrieben hat, muss das Rezept per Post eingeschickt werden. Die Auslieferung soll nach Eingang des Rezepts ein bis zwei Tage dauern.

www.docmorris.de Doc Morris ist die wohl bekannteste Internet-Apotheke in Deutschland. Inzwischen betreibt das Unternehmen in einer Art Franchise-System in vielen Städten auch Doc-Morris-Filialen. Nach Angaben des Unternehmens sind Medikamente bis zu 40 Prozent günstiger als in der Apotheke vor Ort. Die Versandkosten liegen bei 4,95 Euro, wenn Medikamente für weniger als 40 Euro bestellt werden.

www.dm-drogeriemarkt.de  Bis Mitte kommenden Jahres will die Drogeriekette DM sämtliche der mehr als 1000 deutschen Märkte mit so genannten „Pharma-Punkten“ ausstatten, an denen die Kunden Arzneien abholen können, die sie zuvor im Internet beim DM-Kooperationspartner – der niederländischen Europa Apotheek Venlo – bestellt haben. Zurzeit bieten rund 200 DM-Filialen in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg den Service.

www.schlecker.de Die Drogeriekette Schlecker betreibt bereits in einer Vielzahl der 10 000 Filialen Abholstationen für Medikamente und arbeitet dabei mit der niederländischen Apotheke Vitalsana zusammen. Bis zu 10.000 Pakete mit Medikamenten verschickt der deutsche Drogerieprimus pro Tag. Kein Wunder: Auch bei Vitalsana liegen die Medikamentenpreise oft deutlich unter dem Apotheken-Standard.

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