Allianz steigt bei britischem Wasserversorger ein

Affinity Water: Allianz steigt bei britischem Wasserversorger ein

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Allianz steigt bei Wasserversorger ein.

Um ihre Position bei Infrastruktur-Investments auszubauen, ist die Allianz bei dem britischen Wasserversorger Affinity Water eingestiegen. Das Unternehmen versorgt gut 3,6 Millionen Menschen täglich mit Wasser.

Die Allianz übernimmt zusammen mit zwei Partnern den britischen Wasserversorger Affinity Water und baut damit ihre Position bei Infrastruktur-Investments aus. Das Konsortium bezahle für 90 Prozent an dem Unternehmen 687 Millionen Pfund (gut 810 Millionen Euro), wie der Münchener Versicherer am Dienstag mitteilte.

Zudem können die Investoren dem französischen Versorger Veolia die verbliebenen zehn Prozent an dem Wasserkonzern abkaufen. "Das Investment in Affinity Water ist ein weiterer wichtiger Schritt, um unser Portfolio an hochwertigen Infrastruktur-Beteiligungen auszubauen", sagte Allianz-Manager Christian Fingerle.

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Der Versicherer hat angesichts rekordniedriger Zinsen das Ziel ausgegeben, bei Infrastrukturbeteiligungen wie Flughäfen, Wassernetzen und Windparks künftig ganz vorne mitzuspielen. Affinity Waters passt dabei genau ins Beuteschema. Das Unternehmen versorgt in Großbritannien gut 3,6 Millionen Menschen täglich mit rund 900 Millionen Liter Wasser. Die Einnahmen im britischen Wassersektor seien fair und gut vorhersehbar, erklärte Fingerle.

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Allianz-Chef Oliver Bäte / Geschäftsreiseflugzeug Dassault Falcon 2000. Quelle: Collage

Die Allianz und die britische Beteiligungsgesellschaft HICL stemmen jeweils gut ein Drittel der Übernahme, der Rest entfällt auf den niederländischen Infrastrukturfonds DIF. Die Allianz, die sich zur Höhe ihres Investments nicht äußern wollte, dürfte damit rund 300 Millionen Euro auf den Tisch legen. Verkäufer sind die US-Bank Morgan Stanley und der europäische Infrastruktur-Investor Infracapital. Der Deal soll bis Ende des Monats abgeschlossen werden.

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