Krankenversicherung: Allianz lehnt Sportler-Tarife mit Fitness-Apps ab

exklusivKrankenversicherung: Allianz lehnt Sportler-Tarife mit Fitness-Apps ab

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Allianz-Fahnen.

Der private Krankenversicherer Allianz lehnt Tarifangebote für Menschen ab, die via Fitness-Apps regelmäßig Gesundheitsdaten an ihren Versicherer übermitteln.

„So verlockend das für manchen klingen mag, so falsch ist der Ansatz“, schreibt Birgit König, Chefin der Allianz Krankenversicherung, in einem Beitrag für die WirtschaftsWoche. Die Versicherung Generali bietet seit 2014 in Deutschland einen Tarif an, bei dem Kunden bei gesunder Lebensweise Rabatte oder Geschenke erhalten. Die Allianz-PKV-Chefin argumentiert dagegen: „Tarife werden zum Schutz der Versicherten risikogerecht kalkuliert. Ein Läufer-Tarif hätte deshalb einen anderen Beitrag als ein Radfahrer-Tarif. Kleinteilige Kollektive aber passen nicht in die private Krankenversicherung.“

Zudem ließen sich nur maximal 2,5 Prozent der Gesundheitsausgaben in einem Land auf mangelnde Bewegung zurückführen. „Wenn wir optimistisch annehmen, dass dieser Wert durch Fitness-Apps um zehn Prozent gesenkt werden kann – kann das ein Grund sein, um Daten von Kunden zu erheben? Wohl kaum“, schreibt König in der WirtschaftsWoche.

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